Raul Krauthausen - Aktivist

Newsletter: Über Aussortierung an Sonderschulen, Inklusion in der Beziehung & Diversität in der Lehrendenbildung. Vom 24.07.18

Jeden Dienstag gibt es von mir kuratierte Links zu den Themen Inklusion und Innovation. Ihr könnt ihn auch als Newsletter abonnieren. Kein Spam. Versprochen! Hier gibt es die vergangenen Ausgaben.


Lernende an Sonderschulen: Für immer aussortiert?

https://raul.de/leben-mit-behinderung/lernende-an-sonderschulen-fuer-immer-aussortiert/

Der Fall Nenad M. schockiert und macht gleichzeitig Hoffnung. Die Schulentscheidung hat enorme Auswirkungen auf das gesamte Leben eines Menschen. Gerade in Großstädten findet alljährlich ein regelrechter Kampf um Schulplätze statt. Nicht selten sind Anwälte involviert, um das Kind doch noch an die gewünschte Schule zu bekommen. Noch prägender für eine Bildungskarriere ist die Entscheidung, ein Kind auf eine Förderschule zu geben.

 

Open Data im ÖPNV „Projekt ELEVATE“

http://sozialhelden.pageflow.io/projekt-elevate

Wheelmap.org beschäftigt sich seit 2012 mit Aufzügen im ÖPNV und dem wiederkehrenden Problem: Was, wenn ein Aufzug ausfällt? Mit den Projekten www.BrokenLifts.org und www.Projekt-Elevate.de haben die SOZIALHELDEN begonnen, einen Informationsdienst für Aufzugstörungen an S- und U-Bahnhöfen zu entwickeln. Damit man bald bundesweit schon VOR Nutzung des Verkehrsmittels weiß, wo ein Aufzug gerade funktioniert und wo nicht – und dies in der Reiseverbindung mit berücksichtigt wird. Welcher Lösung wir nachgehen, könnt ihr in der Projekt-Doku zu unserem Aufzugs-Aktivismus der letzten Jahre nachlesen.

 

PDF: Barrierefreie Medien

http://www.gehoerlosen-bund.de/browser/3295/20180716_Barrierefreie_Medien.pdf

Der Deutsche Gehörlosen-Bund hat die Dokumentation zur Fachtagung „Barrierefreie Medien“ am 12.September 2017 in Mainz nun als Broschüre veröffentlicht. Die Dokumentation liefert viele wichtige Impulse und Anregungen für die Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit in der medien- und behindertenpolitischen Landschaft.

 

Inklusion auf dem Arbeitsmarkt

https://www.deutschlandfunk.de/reihe-20-themen-20-koepfe-inklusion-auf-dem-arbeitsmarkt.680.de.html?dram:article_id=423421

Was muss getan werden, um die Chancen und die Wertschätzung von Menschen mit Handicap auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern? Antworten auf diese Frage sucht Gastmoderator Gilbert Krüger, Referent bei „Selbstbestimmte Assistenz Behinderter. Ruhr“, gemeinsam mit seinen Studiogästen.

 

Einnahmen aus Schwerbehinderten-Abgabe steigen deutlich

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/07/berlin-angestellte-handicap-behinderung-schwerbehinderte.html

Sobald Betriebe mehr als 20 Mitarbeiter haben, müssen sie mindestens einen Arbeitsplatz an eine schwerbehinderte Person vergeben, andernfalls müssen sie eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Einnahmen aus dieser Abgabe sind für das Land Berlin zuletzt stark angestiegen.

 

Selbstbestimmte Zukunftsplanung

https://www.rehacare.de/cgi-bin/md_rehacare/lib/pub/tt.cgi/Selbstbestimmte_Zukunftsplanung.html?oid=49900&lang=1&ticket=g_u_e_s_t

Forschungsprojekte der Universität Oldenburg unterstützen Schülerinnen und Schüler mit sogenannter geistiger Beeinträchtigung beim Einstieg in die Berufswelt.

 

Video: Natalie Dedreux und ein ganz besonderer Gast

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/wdr-aktuell/video-natalie-dedreux-und-ein-ganz-besonderer-gast-100.html

Wenn Politik auf Wirklichkeit trifft. Da haben wir in dieser Woche gleich zwei Beispiele: Erst besuchte Angela Merkel Altenpfleger Ferdi Cebi in Paderborn – jetzt war die Kanzlerin bei der Caritas in Köln bei Natalie Dedreux. Beide hatten mit Merkel im Fernsehen im Wahlkampf 2017 Klartext geredet. Reporterin Mathea Schülke hat Natalie begleitet an einem für sie sehr emotionalen Tag, an dem sie sich für Inklusion einsetzt.

 

Bezieht die Chefin der Duisburger Behindertenwerkstatt 350.000 Euro im Jahr?

https://correctiv.org/blog/ruhr/artikel/2017/12/12/bezieht-die-chefin-der-duisburger-behindertenwerkstatt-350000-euro-im-jahr/

Die Stadt Duisburg weigert sich, das Gehalt der Geschäftsführerin der Duisburger Behindertenwerkstätten offen zu legen. Nach CORRECTIV vorliegenden Hinweisen könnten ihre Bezüge im vergangenen Jahr bei etwa 350.000 Euro gelegen haben. Und damit deutlich mehr als bei vergleichbaren Werkstätten.

 

Der Einrichtungsblick dominiert die Pflegedebatte

https://kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/38391

Wie stark wir in Deutschland immer noch davon geprägt sind, dass diejenigen, die Unterstützung brauchen, in sogenannten Heimen leben, leben müssen, bzw. leben sollten, zeigt sich für kobinet-Redakteur an der aktuellen Debatte um Verbesserungen in der Pflege. Auch der Besuch der Bundeskanzlerin in einem Altenheim in Paderborn habe hier keinen Gegenpol gesetzt.

 

Archiv der UN-BRK

https://bodys.evh-bochum.de/archiv-der-un-brk.html

Eine Besonderheit in der Entstehung der UN-BRK war die Beteiligung der Zivilgesellschaft in einem bislang nicht gekannten Maße. Das Motto der (internationalen) Behindertenbewegung „Nichts über uns ohne uns“ war das Mantra für alle, die an den 4 Jahre dauernden Verhandlungen in New York beteiligt waren. Das waren neben Regierungsvertreterinnen, Expertinnen der UN Organisationen, Vertreter*innen von Nationalen Menschenrechtsinstituten auch über 400 Nichtregierungsorganisationen aus der Behindertenbewegung. Die internationale Selbstbestimmt-Leben-Bewegung war bei den Verhandlungen sehr aktiv. Einige Begrifflichkeiten, wie beispielsweise in Art. 19 UN-BRK (Selbstbestimmtes Leben und Leben in der Gemeinde), sind direkt auf ihren Einfluss zurückzuführen.

 

Der blindenfeindlichste Gesetzentwurf zur Umsetzung des Marrakesch-Vertrages kommt aus Deutschland

https://www.dbsv.org/aktuell/marrakesch-blindenfeindlichster-gesetzentwurf.html

Im September vergangenen Jahres hat die EU eine Richtlinie zur Umsetzung des Marrakesch-Vertrages zur barrierefreien Aufbereitung und Verbreitung von Büchern und Zeitschriften verabschiedet. Für alle Mitgliedsstaaten existiert damit ein einheitlicher gesetzlicher Rahmen. Dieser lässt jedoch Spielräume in der Anpassung des Urheberrechts zu, die von den einzelnen Ländern unterschiedlich genutzt werden. Die internationale Bibliotheksvereinigung (International Federation of Library Associations and Institutions – IFLA) hat dazu nun eine Übersicht veröffentlicht.

 

Modellschule in Münster: Inklusion klappt – mit viel Arbeit

http://www.fr.de/politik/modellschule-in-muenster-inklusion-klappt-mit-viel-arbeit-a-1545932

Schulen, an denen Kinder verschiedener Leistungsstufen zusammen lernen, sind ein Reizthema. Wie die Bildung für alle funktionieren kann, zeigt eine Modellschule in Münster. Ein Besuch.

 

Schüler mit Asperger-Syndrom: Streit um Förderplan

http://www.taz.de/!5481182/

Die Schulbehörde soll 6.000 Euro Zwangsgeld zahlen, weil sie einem autistischem Jungen adäquate schulische Förderung versagte.

 

Inklusive Bildung in exklusiven Zeiten

http://denk-doch-mal.de/wp/Ausgaben/03-18-ausseninnenandersgleich-inklusive-bildung-in-exklusiven-zeiten/

Die meisten Industrienationen haben sehr viel weniger Schülerinnen und Schüler in Förderschulen. Italien, Spanien, Irland, Schweden, Finnland haben bereits vor Jahrzehnten fast ganz umgestellt auf eine gemeinsame Bildung und Erziehung. Es waren nahezu 13 Jahre Zeit, sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass unser separierendes Bildungswesen transformiert werden muss.

 

Lehrendenbildung stärker auf Diversität ausrichten

https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/272352/lehrendenbildung-staerker-auf-diversitaet-ausrichten

Wie sollte das Thema Vielfalt in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern thematisiert werden? Praxissemester an Inklusionsschulen einführen? Überfachliche Kompetenzen bereits an der Uni stärken? Constanze Fuchs im Interview.

 

Ich habe meine Tochter noch nie abgegeben

https://www.inbeco.de/

Behinderte Kinder und Jugendliche sind in Ferien und Freizeit oft unfreiwillig allein zu Hause. Dabei bietet gerade der freizeitpädagogische Bereich alles, was Inklusion einfach macht. Doch die Sorgen der Eltern, ob das Personal ausreichend auf die Teilnahme ihrer Kinder vorbereitet ist und die Sorgen der Anbieter, ob sie die Teilnahme für alle ermöglichen können, ergänzen sich unheilvoll. Die Servicestellen für Inklusion „InBeCo“ und „Serv In“ unterstützen radikales Umdenken und bringen beide Seiten zusammen.

 

Nachwuchs mit Downsyndrom: Die seltenen Kinder

http://www.taz.de/!5519314/

Immer weniger Kinder werden mit Trisomie 21 geboren – wohl eine Folge der Frühdiagnostik. Manche entscheiden sich trotzdem für das Kind.

 

So tickt Christian Bayerlein!

https://www.rehacare.de/cgi-bin/md_rehacare/lib/pub/tt.cgi/So_tickt_Christian_Bayerlein.html?oid=49884&lang=1&ticket=g_u_e_s_t&src=Bayerlein_1

Revolutionäre und Freigeister zählen zu seinen Vorbildern – kein Wunder also, dass Christian Bayerlein auch gerne unangenehme Themen anspricht. Wer den Koblenzer einmal hautnah erleben möchte, hat im REHACARE-Forum am Messe-Freitag Gelegenheit dazu. Was seine erste Amtshandlung als Bundesbehindertenbeauftragter wäre und wo er gerne mal dabei wäre, erzählt er auf hier.

 

Inklusion in der Beziehung: Zu behindert für die Liebe?

https://ze.tt/zu-behindert-fuer-die-liebe-inklusion-dating/

„Frauen wie du haben es besonders schwer, einen Mann zu finden“, sagen die Leute zu unserer Autorin. Sie findet, eine Beziehung ist vor allem eine Entscheidung – unabhängig vom Merkmal Behinderung.

 

Heute Abend im ZDF: Vorwärts ins Leben – Auf dem Weg mit Samuel Koch

https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-vorwaerts-ins-leben-100.html

Wie geht es eigentlich Samuel Koch? „37 Grad“ begleitete den querschnittsgelähmten Schauspieler über vier Jahre. Und begegnet einem jungen Mann zwischen Hoch-Zeiten und Selbstzweifeln.

 

Ihre Erfahrung: Luxusquerschnitt und Exoskelette

http://luxusquerschnitt.blogspot.com/

Natalie Greiner bezeichnet ihre Querschnittlähmung als „Luxusquerschnitt“. Nicht weil ihr Leben im Rollstuhl so luxuriös wäre, sondern weil ihre Lähmung sehr tief und inkomplett ist und sie kurze Strecken mit Gehhilfen gehen kann. Im Vergleich zu höheren Lähmungen also „Luxus pur“.

 

Drei Kleinwüchsige schenken auf Festival „Kurze“ aus

https://www.jetzt.de/ausgehen/mini-bar-auf-parookaville-festival-kleinw%C3%BCchsige-schenken-kurze-aus

An ihrer „Mini-Bar“. Michel Arriens, Sprecher des Bundesverbandes für Kleinwüchsige, findet das inakzeptabel.

 

Linke fragt wegen Barrierefreiheit auf Fernbuslinien nach

https://kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/38402

Die Barrierefreiheit der Fernbusse ist Thema einer Kleinen Anfrage (Dokumentennummer 19/3372) der Bundestagsfraktion Die Linke. Die Abgeordneten wollen von der Bundesregierung nun wissen, welche konkreten Auswirkungen das Gesetz bislang hatte.

 

Video: Disability Rights Are Human Rights

https://www.opensocietyfoundations.org/voices/disability-rights-are-human-rights

When Theresia Degener was young, German law prohibited children with disabilities from attending regular schools. However her father, who was the only doctor in the village, petitioned the headmaster and told him that he would not treat the headmaster’s children if she was unable to attend the regular school.

 

Born This Way’s Emmy Nominations Prove Disability is a Winning Theme

https://www.respectability.org/2018/07/born-this-ways-emmy-nominations-2018/

Produced by Bunim/Murray Productions, Born This Way, an unscripted reality show, follows a group of seven young adults with Down syndrome along with their family and friends in Southern California. Because its focus is on showing their everyday lives, including employment, efforts for independent housing, loves and more, Born this Way breaks down stigmas surrounding disability.

 

Video: Is Dwayne Johnson’s disabled role in Skyscraper ‚offensive‘?

https://www.bbc.co.uk/news/entertainment-arts-44852182

Hollywood stars have been criticised for taking roles away from transgender and disabled actors. Should minorities on-screen only be represented by minority actors?

 

Sex & Disability: A Visibility Series

https://www.dameproducts.com/blogs/journal/sex-disability-a-visibility-series-part-i

As conversations regarding inclusion and diversity continue to escalate, there is one group that seems to be habitually left out of the conversation: those living with a disability. Few films, television shows or brand campaigns today showcase members of the disabled community. Moreover, sex for those living with a disability remains totally tabooed. As young actress Coco de Bruycker says, “No one really links disability to beauty, sexual attraction or eroticism.”

 

SpeakSee – speech-to-text for the Deaf and hard-of-hearing

https://www.speak-see.com/

A portable device that uses speech recognition to transcribe speech to text in real time for group conversations using our Bluetooth directional microphone system.

 

Weitere Beiträge entstanden durch die Unterstützung zahlreicher Supporter auf SteadyHQ.com. Hier kannst auch du mich bei meiner Arbeit unterstützen: Unterstütze mich auf Steady

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