Wahlen in Berlin (I)

Ich weiss nicht, ob nur mir das auffällt aber die Wahlen in Berlin nehmen schon wirklich skurrile Formen an.

  1. Ist euch zum Beispiel schonmal aufgefallen, dass der FDP-Spitzenkandidat Martin Lindner eine erstaunliche Ähnlichkeit mit dem Comedian „Piet Klocke“ hat?
    Martin Lindner (FDP Berlin)Piet Klocke (Comedian)
    Martin Lindner (l), Piet Klocke (r)
  2. Warum wirbt die CDU Berlin, nach der verlorenen Wahl 2001 mit Frank Steffel, einem ehemaligen Teppichhändler, nun mit dem Spitzenkandidaten Friedbert Pflüger, der aussieht wie ein Autoverkäufer? Kann es sein, dass die CDU davon ausgeht, dass sie die Wahl verlieren werden?
    Friedbert Pflüger
  3. Wieso wirbt die CDU Berlin mit Sepiafarbenen Plakaten? Rein ästhetisch finde ich sind sie nur hässlich! Klar, Arbeitslosigkeit ist ein tristes (Sepiafarbenes?) Thema. Aber warum wird der Kandidat dann auch in Sepia dargestellt? In Kombination mit dem Orange wirkt das irgendwie nicht.
    CDU-Plakat 1
    Auch sehr interessant: An diversen Straßenlaternen hängt ein orangenes CDU-Plakat unter einem ebenfalls orangenen WASG-Plakat. Da gibt es also rein farblich kein wirkliches Alleinstellungsmerkmal.
    CDU vs. WASG
  4. Ein anderes schönes Plakat ist das „Rosa-Schweinchen“-Plakat vom CDU-Direktkandidaten Markus Klaer. Seht nur, wie locker, lässig er sein Jacket über die Schulter hängt und da drunter ein Minzfarbenes Hemd trägt. Das ganze in Kombination mit dem orangenen Hintergrund eine wahre Augenweide… *würg*
    Markus Klaer
  5. Sorry, aber ich kann es einfach nicht lassen. Seht euch bitte diesen CDU-Spot hier an. Wirklich ganz großes Schrott-Kino!
    knueller.jpg
    Ich glaube, dass die CDU mit solchen Plakaten und Spots keine Wahl gewinnen kann, wird bzw. darf. (Zum Glück)
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  1. Den Inbegriff von Politikverdrossenheit findet man zur Berlin-Wahl bei heuteblog.de. Schreibt der Autor unter dem Titel „Wahlnachlese: Berlin bleibt schwul“ (Link: http://heuteblog.de/2006/09/18/ ) sich in unglaublich kaputter Weise den Frust von der Seele. Leider wird nicht vermittelt, welche politische Richtung er selbst vertritt. Schade.
    Georg

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