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„Mach mir Platz, dass ich wohnen kann“ : Lebens-Räume eröffnen und Barrieren abbauen

Montag, 25. April 2016 von 17:00 bis 21:00

„Mach mir Platz, dass ich wohnen kann“ – Lebens-Räume eröffnen und
Barrieren abbauen
Unsere Körper und Sinne in ihrer Verschiedenheit sind Ausgangspunkt für die Erfahrung von Räumen, dafür wie Zugänglichkeit, Barrieren und Atmosphären erlebt werden. Wir brauchen Räume, in denen wir uns wohl und willkommen fühlen. Räume, in denen wir unser Leben entfalten können. Dazu gehören private und öffentliche Räume, Innen- und Außenräume, Denk-, Bewegungs-, Spiel- und Lernräume. Räume können geteilt und miteinander gestaltet werden, sie werden aber auch erobert, zugewiesen, begrenzt, versperrt.
„Mach mir Platz, damit ich wohnen kann“ – mit dieser Aufforderung formuliert der Prophet Jesaja (Jes 49,20) die Interessen derjenigen, denen Lebensräume nicht selbstverständlich zur Verfügung stehen. Gegenwärtig verschwindet öffentlicher Raum, wird privatisiert oder zum Konsumraum umfunktioniert. Mieten steigen, Naturraum wird zugebaut. Flüchtlinge suchen verzweifelt nach neuen Lebensräumen. Gleichzeitig entstehen im Zuge von Inklusion Konzepte zur Quartierentwicklung, zu inklusivem Design und zur allgemeinen Zugänglichkeit von gesellschaftlichen Institutionen, Bildungseinrichtungen, kirchlichen Orten.

Wie können Räume zu Lebensräumen für alle
werden?
Welche Wirkung haben inklusiv gestaltete Räume
auf Menschen?
Wie beeinflussen Räume pädagogische und kreative Prozesse?
Wie ist die biblisch-theologische Sicht auf Räume und Raumerfahrungen?
In diesem Forum wollen wir verschieden Erscheinendes zusammen denken: Gesellschaft, Theologie, Architektur und Pädagogik. Wir laden ein, sich inspirieren zu lassen, weiterzudenken und miteinander Räume als Lebens-Raum in vielfältiger Perspektive wahrzunehmen.

Details

Datum:
Montag, 25. April 2016
Zeit:
17:00 bis 21:00
https://www.comenius.de/themen/Inklusion/mach_mir_Platz_2016_Flyer_Druck.pdf

Veranstaltungsort

Katholisch Soziales Institut
Selhofer Str. 11
Bad Honnef, 53604 Deutschland
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Sie hätten mich gerne auf Ihrer Veranstaltung?

Wenden Sie sich einfach an Barbarella.


  • Für meine Vorträge und Teilnahme an Podien nehme ich immer ein Honorar, denn unsere Arbeit als Expert*innen in eigener Sache ist nicht umsonst.
    • Wenn es mehrere Redner*innen gibt, sollten alle gleich, also unabhängig von ihrem Bekanntheitsgrad, bezahlt werden.
    • Wenn ich der einzige Sprecher bin, ist das Honorar abhängig vom Ort, den Ticketpreisen, den Einnahmen und dem Zweck der Veranstaltung.
    • Wenn es meine Zeit erlaubt, ich einen Sinn in meiner Teilnahme sehe, und die Veranstalter*innen keine Honorare zahlen können, verzichte ich ggf. auf ein Honorar. Dann sollte aber die Konferenz auch von einer gemeinnützigen Organisation betrieben werden und die Tickets kostenlos bzw. sehr günstig sein.

Events oder Konferenzen, auf denen es nur männliche Sprecher oder Vortragsredner gibt, meide ich.

  • Wenn Sie auf der Suche nach Expertinnen oder Sprecherinnen für Ihre Veranstaltung sind, empfehle ich Ihnen einen Blick in die Datenbank von Barbarella oder von speakerinnen.org.
  • Laden Sie mehr als einen Menschen ein, der einer Minderheit angehört, damit ich nicht der einzige Mensch z.B. mit Behinderung bin! Diversifizieren Sie die Panels nach Nationalität, Geschlechtsidentität, Ausdruck und Orientierung, körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit usw. Die meisten problematischen Panels, die ich kenne, sind buchstäblich alle weiß, älter, männlich, heterosexuell, nicht behindert.
  • Laden Sie nicht nur marginalisierte Menschen ein, die über ihre Erfahrungen mit der Marginalisierung sprechen, sondern auch zu anderen Themen reden.
  • Ich rede darüber, was mir wichtig ist. D.h. ich werde Haltung zeigen, mich kritisch äußern und klar gegen Ausgrenzung positionieren. Mit Menschen, die für Ausgrenzung argumentieren werde ich auf keinem Podium sitzen.

Für eine barrierefreie Kommunikation mit den Teilnehmer*innen und Gästen Ihrer Veranstaltung, empfiehlt es sich, die Veranstaltung in Gebärdensprache dolmetschen zu lassen.

  • Der Bundesverband der GebärdensprachdolmetscherInnen Deutschlands leitet Dolmetscher*innen-Anfragen an ihre Mitarbeiter*innen weiter.
  • Erwägen Sie, die Veranstaltung live zu untertiteln. Das hilft nicht nur schwerhörigen Menschen, sondern auch allen, die Fokussierungsprobleme haben und schriftliche Informationen besser verarbeiten; außerdem Nicht-Muttersprachler*innen und Menschen, die für zwei Sekunden abgelenkt wurden.
  • Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie ihr Event inklusiver, barrierefreier und vielfältiger gestalten können, bietet Ihnen unsere Plattform Ramp-Up.me Tipps & Tricks.

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