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Menschen/Körper/Rechte

Sonntag, 15. September 2019 von 13:30 bis 15:00

Der Körper ist ein Display der Gesellschaft. Er kann aber auch Instrument der politischen Meinungsäußerung und künstlerischen Positionierung sein. Im Panel befassen sich Künstler*innen und Aktivist*innen mit dem Körper als Politikum: Human Rights Tattoo bringt seit 2012 den Text der UN-Menschenrechtscharta Buchstabe für Buchstabe unter die Haut von Menschen weltweit. Wie zeitgemäß ist die vor rund 70 Jahren in Kraft getretene Erklärung noch? Bedarf es einer Überarbeitung, die Normierungen beseitigt, Rassismus nachhaltig bekämpft, Inklusion fördert und die Menschenrechte im digitalen Raum mitdenkt? Und welche künstlerischen und aktivistischen Strategien können Menschen und Körpern zu politischer Autonomie verhelfen?

Mit Aral Balkan (Netzaktivist), Sander van Bussel (Human Rights Tattoo), Bogomir Doringer (Künstler, Kurator), Raul Krauthausen (Inklusionsaktivist), Malika Mansouri (Rassismusforscherin, Juristin)

Details

Datum:
Sonntag, 15. September 2019
Zeit:
13:30 bis 15:00
Website:
https://www.hkw.de/de/programm/projekte/veranstaltung/p_158516.php

Veranstaltungsort

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
Berlin, 10557 Deutschland
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Sie hätten mich gerne auf Ihrer Veranstaltung?

Wenden Sie sich einfach an The London Speaker Bureau Germany.


  • Für meine Vorträge und Teilnahme an Podien nehme ich immer ein Honorar, denn unsere Arbeit als Expert*innen in eigener Sache ist nicht umsonst.
    • Wenn es mehrere Redner*innen gibt, sollten alle gleich, also unabhängig von ihrem Bekanntheitsgrad, bezahlt werden.
    • Wenn ich der einzige Sprecher bin, ist das Honorar abhängig vom Ort, den Ticketpreisen, den Einnahmen und dem Zweck der Veranstaltung.
    • Wenn es meine Zeit erlaubt, ich einen Sinn in meiner Teilnahme sehe, und die Veranstalter*innen keine Honorare zahlen können, verzichte ich ggf. auf ein Honorar. Dann sollte aber die Konferenz auch von einer gemeinnützigen Organisation betrieben werden und die Tickets kostenlos bzw. sehr günstig sein.

Events oder Konferenzen, auf denen es nur männliche Sprecher oder Vortragsredner gibt, meide ich.

  • Wenn Sie auf der Suche nach Expertinnen oder Sprecherinnen für Ihre Veranstaltung sind, empfehle ich Ihnen einen Blick in die Datenbank von London Speaker Bureau oder von speakerinnen.org.
  • Laden Sie mehr als einen Menschen ein, der einer Minderheit angehört, damit ich nicht der einzige Mensch z.B. mit Behinderung bin! Diversifizieren Sie die Panels nach Nationalität, Geschlechtsidentität, Ausdruck und Orientierung, körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit usw. Die meisten problematischen Panels, die ich kenne, sind buchstäblich alle weiß, älter, männlich, heterosexuell, nicht behindert.
  • Laden Sie nicht nur marginalisierte Menschen ein, die über ihre Erfahrungen mit der Marginalisierung sprechen, sondern auch zu anderen Themen reden.
  • Ich rede darüber, was mir wichtig ist. D.h. ich werde Haltung zeigen, mich kritisch äußern und klar gegen Ausgrenzung positionieren. Mit Menschen, die für Ausgrenzung argumentieren werde ich auf keinem Podium sitzen.

Für eine barrierefreie Kommunikation mit den Teilnehmer*innen und Gästen Ihrer Veranstaltung, empfiehlt es sich, die Veranstaltung in Gebärdensprache dolmetschen zu lassen.

  • Der Bundesverband der GebärdensprachdolmetscherInnen Deutschlands leitet Dolmetscher*innen-Anfragen an ihre Mitarbeiter*innen weiter.
  • Erwägen Sie, die Veranstaltung live zu untertiteln. Das hilft nicht nur schwerhörigen Menschen, sondern auch allen, die Fokussierungsprobleme haben und schriftliche Informationen besser verarbeiten; außerdem Nicht-Muttersprachler*innen und Menschen, die für zwei Sekunden abgelenkt wurden.
  • Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie ihr Event inklusiver, barrierefreier und vielfältiger gestalten können, bietet Ihnen unsere Plattform Ramp-Up.me Tipps & Tricks.