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Raúl Krauthausen spricht über das Thema „Teilhabe“ und liest aus seinem Buch Dachdecker wollte ich eh nicht werden

Montag, 27. März 2017 von 19:30 bis 21:30

Raúl Krauthausen, bundesweit bekannter Aktivist für Menschen mit Behinderung und Gründer der „Sozialhelden“ ist am Montag, 27.3.2017 um 19:30 Uhr im Haus St. Ulrich zu Gast. Und wie immer mit einer Botschaft. Auf charmante, humorvolle, aber auch klare Weise lenkt er den Blick auf die Situation und berechtigten Anliegen von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft. Ihm geht es um Perspektiven für eine selbstverständliche Teilhabe. Er berichtet in einem Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion über seine Erfahrungen und sein sozialpolitisches Engagement.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Behindertenseelsorge des Bistums Augsburg und Kath. Erwachsenenbildung Stadt Augsburg e. V. statt.

Tipp: Krauthausens Buch liegt auch in einfacher Sprache vor:
https://www.michaelsbund.de/produkt-1998/dachdecker_wollte_ich_eh_nicht_werden/9581954

Veranstaltungsort

Haus Sankt Ulrich: Tagungshotel in Augsburg
Kappelberg 1
Augsburg, 86150 Deutschland
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Sie hätten mich gerne auf Ihrer Veranstaltung?

Wenden Sie sich einfach an Barbarella.


  • Für meine Vorträge und Teilnahme an Podien nehme ich immer ein Honorar, denn unsere Arbeit als Expert*innen in eigener Sache ist nicht umsonst.
    • Wenn es mehrere Redner*innen gibt, sollten alle gleich, also unabhängig von ihrem Bekanntheitsgrad, bezahlt werden.
    • Wenn ich der einzige Sprecher bin, ist das Honorar abhängig vom Ort, den Ticketpreisen, den Einnahmen und dem Zweck der Veranstaltung.
    • Wenn es meine Zeit erlaubt, ich einen Sinn in meiner Teilnahme sehe, und die Veranstalter*innen keine Honorare zahlen können, verzichte ich ggf. auf ein Honorar. Dann sollte aber die Konferenz auch von einer gemeinnützigen Organisation betrieben werden und die Tickets kostenlos bzw. sehr günstig sein.

Events oder Konferenzen, auf denen es nur männliche Sprecher oder Vortragsredner gibt, meide ich.

  • Wenn Sie auf der Suche nach Expertinnen oder Sprecherinnen für Ihre Veranstaltung sind, empfehle ich Ihnen einen Blick in die Datenbank von Barbarella oder von speakerinnen.org.
  • Laden Sie mehr als einen Menschen ein, der einer Minderheit angehört, damit ich nicht der einzige Mensch z.B. mit Behinderung bin! Diversifizieren Sie die Panels nach Nationalität, Geschlechtsidentität, Ausdruck und Orientierung, körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit usw. Die meisten problematischen Panels, die ich kenne, sind buchstäblich alle weiß, älter, männlich, heterosexuell, nicht behindert.
  • Laden Sie nicht nur marginalisierte Menschen ein, die über ihre Erfahrungen mit der Marginalisierung sprechen, sondern auch zu anderen Themen reden.
  • Ich rede darüber, was mir wichtig ist. D.h. ich werde Haltung zeigen, mich kritisch äußern und klar gegen Ausgrenzung positionieren. Mit Menschen, die für Ausgrenzung argumentieren werde ich auf keinem Podium sitzen.

Für eine barrierefreie Kommunikation mit den Teilnehmer*innen und Gästen Ihrer Veranstaltung, empfiehlt es sich, die Veranstaltung in Gebärdensprache dolmetschen zu lassen.

  • Der Bundesverband der GebärdensprachdolmetscherInnen Deutschlands leitet Dolmetscher*innen-Anfragen an ihre Mitarbeiter*innen weiter.
  • Erwägen Sie, die Veranstaltung live zu untertiteln. Das hilft nicht nur schwerhörigen Menschen, sondern auch allen, die Fokussierungsprobleme haben und schriftliche Informationen besser verarbeiten; außerdem Nicht-Muttersprachler*innen und Menschen, die für zwei Sekunden abgelenkt wurden.
  • Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie ihr Event inklusiver, barrierefreier und vielfältiger gestalten können, bietet Ihnen unsere Plattform Ramp-Up.me Tipps & Tricks.

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