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Wer Inklusion will findet einen Weg, wer sie nicht will findet einen Grund – Mit Raúl Aguayo-Krauthausen

Donnerstag, 28. April 2016 von 16:00 bis 18:00

Raúl Aguayo-Krauthausen, in Berlin aufgewachsen und mit Tatendrang geboren.
Raúl war an der Universität der Künste eingeschrieben, studierte Design Thinking, entwickelte eine Kampagne für den »Alternativen Nobel Preis« und moderierte eine Radioshow, wo Menschen mit Problemen anrufen konnten. Die dortige Konfrontation mit den Themen Armut, Missbrauch und Einsamkeit beeinflussten ihn. So entstand zusammen mit Freunden die Idee, die SOZIALHELDEN ins Leben zu rufen. Ein soziales Unternehmen, bestehend aus einer Gruppe außergewöhnlicher Umdenker, kreativer Querköpfe und Ums-eck-konformisten. Mit Raúl als einen solcher Köpfe und Aktivisten – inklusive Preisen und großer Erfolgsgeschichte. Was dazu zählt? Nachhaltige und innovative Projekten wie »Pfandtastisch helfen!«, eine in Deutschland bekannte Pfandspenden-Aktion für soziale Projekte sowie »Deutschland sucht den SuperZivi«, eine Radio Casting Show zur Suche des besten Zivis.
Momentan konzentriert sich Raúl aber voll und ganz auf Wheelmap.org und den Aufbau einer Community um dieses Projekt sowie den Ausbau der journalistischen Informationsplattform Leidmedien.de für vorurteilsfreie Sprache über Menschen mit Behinderung.

Im April 2013 verlieh ihm der deutsche Bundespräsident das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Details

Datum:
Donnerstag, 28. April 2016
Zeit:
16:00 bis 18:00

Veranstalter

AStA der Uni Siegen

Veranstaltungsort

Universität Siegen (Grüner Hörsaal)
Adolf-Reichwein-Straße 2
Siegen, 57068 Deutschland
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Sie hätten mich gerne auf Ihrer Veranstaltung?

Wenden Sie sich einfach an The London Speaker Bureau Germany.


  • Für meine Vorträge und Teilnahme an Podien nehme ich immer ein Honorar, denn unsere Arbeit als Expert*innen in eigener Sache ist nicht umsonst.
    • Wenn es mehrere Redner*innen gibt, sollten alle gleich, also unabhängig von ihrem Bekanntheitsgrad, bezahlt werden.
    • Wenn ich der einzige Sprecher bin, ist das Honorar abhängig vom Ort, den Ticketpreisen, den Einnahmen und dem Zweck der Veranstaltung.
    • Wenn es meine Zeit erlaubt, ich einen Sinn in meiner Teilnahme sehe, und die Veranstalter*innen keine Honorare zahlen können, verzichte ich ggf. auf ein Honorar. Dann sollte aber die Konferenz auch von einer gemeinnützigen Organisation betrieben werden und die Tickets kostenlos bzw. sehr günstig sein.

Events oder Konferenzen, auf denen es nur männliche Sprecher oder Vortragsredner gibt, meide ich.

  • Wenn Sie auf der Suche nach Expertinnen oder Sprecherinnen für Ihre Veranstaltung sind, empfehle ich Ihnen einen Blick in die Datenbank von London Speaker Bureau oder von speakerinnen.org.
  • Laden Sie mehr als einen Menschen ein, der einer Minderheit angehört, damit ich nicht der einzige Mensch z.B. mit Behinderung bin! Diversifizieren Sie die Panels nach Nationalität, Geschlechtsidentität, Ausdruck und Orientierung, körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit usw. Die meisten problematischen Panels, die ich kenne, sind buchstäblich alle weiß, älter, männlich, heterosexuell, nicht behindert.
  • Laden Sie nicht nur marginalisierte Menschen ein, die über ihre Erfahrungen mit der Marginalisierung sprechen, sondern auch zu anderen Themen reden.
  • Ich rede darüber, was mir wichtig ist. D.h. ich werde Haltung zeigen, mich kritisch äußern und klar gegen Ausgrenzung positionieren. Mit Menschen, die für Ausgrenzung argumentieren werde ich auf keinem Podium sitzen.

Für eine barrierefreie Kommunikation mit den Teilnehmer*innen und Gästen Ihrer Veranstaltung, empfiehlt es sich, die Veranstaltung in Gebärdensprache dolmetschen zu lassen.

  • Der Bundesverband der GebärdensprachdolmetscherInnen Deutschlands leitet Dolmetscher*innen-Anfragen an ihre Mitarbeiter*innen weiter.
  • Erwägen Sie, die Veranstaltung live zu untertiteln. Das hilft nicht nur schwerhörigen Menschen, sondern auch allen, die Fokussierungsprobleme haben und schriftliche Informationen besser verarbeiten; außerdem Nicht-Muttersprachler*innen und Menschen, die für zwei Sekunden abgelenkt wurden.
  • Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie ihr Event inklusiver, barrierefreier und vielfältiger gestalten können, bietet Ihnen unsere Plattform Ramp-Up.me Tipps & Tricks.