Datum:
20. Mai 2026
Uhrzeit:
19:00 – 21:00
Ort:
DUSSMANN KulturBühne, Friedrichstr. 90, 10117 Berlin
Kriege, Klimakrise und gesellschaftliche Spaltung – momentan fühlt es sich oft so an, als ginge es an allen Fronten nur noch bergab. Inmitten dieser Nachrichtenflut stellt sich eine dringende Frage: Worauf können wir eigentlich noch hoffen? Und viel wichtiger: Wie kommen wir aus der Schockstarre wieder heraus? „Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen“ ist mehr als nur ein Buchtitel – es ist eine Einladung, den Begriff Hoffnung neu zu besetzen: nicht als naives Wunschdenken, sondern als reflektierte, konstruktive Kraft und als Mut zum Handeln.
Das Buch versammelt beeindruckende Stimmen von Cornelia Funke über Marc-Uwe Kling bis hin zu Marina Weisband, die in persönlichen Essays verraten, was sie den Krisen entgegensetzen. Bei unserem KulturAbend knüpfen wir genau dort an. Wir diskutieren über Visionen für eine lebenswerte Zukunft und fragen nach den Geschichten, die uns verbinden, statt uns zu trennen. Denn Hoffnung beginnt oft genau dort, wo wir uns zusammentun und merken, dass wir mit unseren Fragen nicht alleine sind.
Raúl Krauthausen ist Deutschlands bekannteste Stimme für Inklusion und Barrierefreiheit. Als Gründer der Sozialhelden e.V., Moderator und Aktivist setzt er sich leidenschaftlich für soziale Gerechtigkeit ein – eine Arbeit, für die er unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.
Kristina Lunz ist Unternehmerin, Bestsellerautorin und Mitgründerin des Centre for Feminist Foreign Policy. Als „Impact Entrepreneurin“ und Expertin für feministische Außenpolitik setzt sie sich weltweit für Menschenrechte ein und stand bereits auf Bühnen von New York bis Oxford.
Pheline Roggan nutzt ihre Reichweite als Schauspielerin und Autorin (u.a. „Wir können auch anders“), um sich für Klimagerechtigkeit und Demokratie starkzumachen. Als Co-Initiatorin von Changemakers.film hat sie maßgeblich dazu beigetragen, ökologische Standards in der Filmbranche zu verankern.
Baro Vicenta Ra Gabbert kämpft als Juristin und Greenpeace-Sprecherin für sozial-ökologische Gerechtigkeit. Die Gründerin der „Climate Clinic“ berät die Bundesregierung in Fragen der Generationengerechtigkeit und wurde vom Spiegel als eine der großen Hoffnungsträger:innen gewürdigt.
Jojo Berger, ist Musiker, Songwriter, Produzent und Autor aus Köln. Mit seiner Band Querbeat, die mit zwei Top-Ten-Alben und Festivalauftritten von Hurricane bis Rock am Ring auch international tourt, setzt er sich für gesellschaftliche Vielfalt und Zusammenhalt ein. Die Band spielt auf Demos für Klimagerechtigkeit, bei »Jamel rockt den Förster« und engagiert sich in zahlreichen Talks, Podcasts und Interviews für ein solidarisches Lebensgefühl und demokratische Teilhabe.
Julien Gupta ist Klimajournalist, Autor und der Herausgeber von „Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen“. Als Mitgründer des Newsletters „Treibhauspost“ schreibt er seit 2021 konstruktiv über planetare Krisen und sucht in Formaten wie dem Podcast „Pod der guten Hoffnung“ nach Wegen aus der Schockstarre.