Leben mit Behinderung

  • Raul Krauthausen

    Auch behinderte Menschen haben Sex

    Sex und Behinderung: Ein Tabu-Thema? Keinesfalls, sagt Inklusions-Aktivist Raul Krauthausen. In seiner Kolumne möchte er mit einigen Klischees aufräumen. Denn: Dass behinderte Menschen sehr spät ihren eigenen Körper und ihre eigene Lust und Sexualität erleben können, liegt aus seiner Sicht auch daran, dass Sex und Behinderung zum Tabu-Thema gemacht werden. Er hat einen Appell…

  • Raul Krauthausen

    Differenzierungs-Desaster

    Seit einiger Zeit stört mich eine Sache gewaltig. Und zwar, dass ich als Mensch mit Behinderung permanent unter Druck stehe, meine Ansichten stark zu differenzieren. Kaum benenne ich eine Sache, die nicht gut für behinderte Menschen funktioniert, kommen so hohe Gegenwellen, dass ich mich danach bis zur Erschöpfung rechtfertigen und meine Ansichten auch von allen anderen Perspektiven einordnen muss. Eine Situation, in der ich nur verlieren kann, denn nach der Schlagzeile hört niemand mehr zu. Aber Dinge, die nicht funktionieren, müssen nun mal benannt werden und da darf es keinen Raum zur Relativierung geben. Ein Dilemma!

  • Felix Klieser

    Felix Klieser zu Gast bei KRAUTHAUSEN – face to face

    Zu Gast bei KRAUTHAUSEN – face to face: Felix Klieser, Hornist. Felix Klieser hat sich mit vier Jahren in den Kopf gesetzt: “Ich will Horn spielen lernen!”. Wie er dazu kam, weiß nicht einmal er selbst. Doch er konnte seinen Traum verwirklichen und ist mit seinem Horn heute weltberühmt. Mit Raul Krauthausen unterhält er sich über seinen Werdegang.

  • Demo zur Anhörung des Bundesteilhabegesetz

    Was tun?

    Die Inklusionsbewegung auf den Straßen hat einen Stillstand erreicht – es droht die Demobilisierung. Denn Protest findet derzeit vorrangig auf Internetplattformen statt.  Wir benötigen aber das Gegenteil: Es ist Zeit für sichtbaren und erlebbaren Widerstand – für Blockaden, Besetzungen und Sabotage.

  • Raul Krauthausen mit geschlossenen Augen vor einer schwarzen Wand

    “Disability Burn-out”: internalisierter Ableismus und seine Folgen!

    Eine Behinderung kann stressen, manchmal Burn-out auslösen. Oft spielt der eigene internalisierte Ableismus dabei eine große Rolle – also der Druck, sich über Leistung und Funktionalität eine Daseinsberechtigung verschaffen zu müssen. Dies kann ein ganzes Leben beherrschen.

  • Disability Pride Flagge

    Das sind die Tücken des „Disability Pride Month“

    Eine Tradition aus den USA kommt in Deutschland an: Um mit einem „Disability Pride Month“ im Juli eine positive Kraft aufzubauen, sind indes ein paar Missverständnisse auszuräumen. Was bedeutet „Stolz“ in dem Zusammenhang überhaupt? Und was kannst du als Verbündete*r tun?

  • Raul Krauthausen

    Mehr Empowerment für behinderte Künstlerinnen und Künstler

    Behinderten Menschen wird allgemein weniger zugetraut als Menschen ohne Behinderung. Das gilt erst recht für die Kunst, meint Raul Krauthausen in seiner Kolumne. Daran müsse sich etwas ändern. Doch dazu brauche es auch das Empowerment behinderter Künstlerinnen und Künstler.

  • Raul Krauthausen

    Über Inklusion, Aktivismus und gesellschaftliche Teilhabe

    Als Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit und setze ich mich unter anderem mit meiner Organisation Sozialhelden*innen e.V. für die Rechte behinderter Menschen ein. Im Laut gedacht-Gespräch für Freunde für’s Leben e.V. erzähle ich, was mein Aktivismus für mich bedeutet, wie ich mit mentalen Herausforderungen umgehe und warum Inklusion so essentiell für eine vielfältige Gesellschaft ist.

  • Raul Krauthausen

    „Sein Aktivismus kennt keine Atempause“ im SRF „Sternstunde Philosophie“ am 5. Juni 2022

    Eigentlich wollte Raúl Krauthausen kein «Berufsbehinderter» werden. Heute kämpft er rastlos für mehr Gleichberechtigung.

  • Coco de Bruycker

    Coco de Bruycker zu Gast bei KRAUTHAUSEN – face to face

    Zu Gast bei KRAUTHAUSEN – face to face: Coco de Bruycker, Schauspielerin. Mit zarten 7 Jahren entdeckte Coco de Bruycker ihre “Spielwut”, wie Regisseur Philip Barth es mal nannte. In den folgenden Jahren wütete sie voller Freude durch verschiedene Theatergruppen und -Produktionen im Rhein-Main-Gebiet, ehe sie 2013 zum Jugendclub am Staatstheater Mainz fand. Nach dem Abitur ging sie nach London, “weil das Shakespeare auch so gemacht hat”: ihre Freude für Theater und Geschichten teilen. Sie war Rose Player am Rose Theatre Kingston, wo Autor und Regisseur Ciaran McConville schon ihren Enthusiasmus sah. Aus Spaß beziehungsweise vor Freude sprach sie an der New York Film Academy vor, was ihr ein Stipendium in New York bescherte. “Deine Energie kann Autoren zu neuen Geschichten inspirieren”, sagte ihr Golden-Globe-nominierter Drehbuchautor Paul Brown, der in der Jury saß.

Einmal die Woche gibt es von mir handgepflückte Links aus aller Welt zu den Themen Inklusion und Innovation in meinem Newsletter. Kein Spam. Versprochen.
Die vergangenen Ausgaben gibt es hier.



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