Van Bo Le-Metzel zu Gast bei KRAUTHAUSEN – face to face

Zu Gast bei KRAUTHAUSEN – face to face: Van Bo Le-Mentzel, Architekt.
Allerdings muss man jedes Bild, das einem beim Beruf “ArchitektIn” durch den Kopf schießt, sofort revidieren. Man könnte ihn als eine Art Open-Source-Architekten und -Designer bezeichnen: Seine Entwürfe teilt er mit “der Crowd”, und das sind alle, die mitmachen wollen – und lässt die Menschen selbst bauen und weiterentwickeln. Viele seiner Ideen lässt er auch durch die Crowd finanzieren. Bei seinen Projekten geht es unter anderem darum, Menschen mit wenig Geld in die Lage zu versetzen, sich gute Möbel (er nennt sie “Hartz4-Möbel”), Häuser (“Tiny Houses”) und fair produzierte Kleidung (“Karma Chakhs“) zu erschaffen oder zu crowdfunden. Eigentlich ist Van Bo Le-Metzel in erster Linie jemand, der Menschen Anschubser gibt, um selbstermächtig das eigene Potential auszuschöpfen. Echte Inklusion also.
Mit Raul Krauthausen unterhält er sich über seinen Werdegang.

Behinderung: Sorry, da bin ich rausgewachsen!

„…behindert…?“ grübele ich. „Behinderte,…Behinderungen,…behindern,…“ wiederhole ich, weil mir dieses Wort nicht in den Kopf gehen mag. Seit nunmehr 26 Jahren klebt mir dieser Stempel buchstäblich auf der Stirn. Ich werde beinahe täglich damit konfrontiert, dass ich wohl behindert sei. Obwohl mir dieses Wort schon immer fremd vorkam, hat es sich abgenutzt. Es kleidet nicht besonders […]