Heiße Debatten – der Klimawandel bedroht besonders Behinderte und Alte

„Fridays for Future“ ist eine Schülerbewegung. Doch der Klimawandel betrifft nicht nur Kinder und eine ferne Zukunft, sondern alle Lebenden bereits. Besonders stark betroffen von langanhaltender Hitze sind jedoch pflegebedürftige Menschen, denen durch Austrocknung sogar der Tod drohen kann.
Im extrem heißen Sommer 2003 starben in Deutschland 10.000 Menschen an den Folgen der Hitze. Bei einer geringeren Bevölkerungszahl und höheren Temperaturen verzeichnete Frankreich im Sommer 2003 sogar 15.000 Hitzetote.
Zahlen vom Sommer 2018 gibt es dazu noch nicht. Doch steht zu befürchten, dass erneut Tausende das Opfer von Dehydrierung und Herzerkrankungen oder Hitzschlag geworden sein könnten.
Die Klimakatastrophe droht also nicht erst in ein paar Jahren; sie ist bereits eingetreten in den Alltag der Menschen. Sie betrifft nicht nur junge, sondern in überdurchschnittlich hohem Maße auch alte und behinderte Menschen.
Der Klimawandel bedroht die gesamte Welt. Besonders stark dürfte die Dürre in Zukunft Länder heimsuchen, die heute schon unter sehr warmen Klima leiden. Hinzu kommen heftige Regenfälle, Erdrutsche, Tornados, die Überflutung von Inseln und das Aussterben von Pflanzen und TTieren.
Migrationsbewegungen ungeahnten Ausmaßes werden folgen. Menschen mit Behinderungen könnten dabei die größten Probleme bekommen, wenn die meisten Klimaflüchtlinge vielleicht zuerst sich selber helfen wollen.
Die letzte Chance zur Umkehr ist gerade jetzt. Warten wäre fahrlässig und möglicherweise tödlich.
Alle müssen da anfangen mit der Klimawende, wo sie leben. Solidarisch handeln heißt, dass diejenigen vorangehen, die es können. Wenden wir uns also alle gemeinsam mit den mutigen jungen Menschen gegen eine weitere Verzögerung dringend notwendiger Maßnahmen zu einem wirksamen Klimaschutz in Deutschland, in Europa und weltweit!



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