Wenn die Hilfsmittel versagen

In meinem Alltag spielen der PC und mein Smartphone eine wichtige Rolle. Alles was sich ein normal sehender Mensch auf einem Blatt Papier notieren kann, schreibe ich mit Hilfe meiner Elektronik auf. Ebenso verhält es sich mit Texten, die ich ebenfalls digital lese und bearbeite. Und solange diese funktionieren, ist das für mich eine große […]

Grenzen überwinden: Zur Europawahl aus Sicht behinderter Menschen

Eine Behinderung setzt den Betroffenen und ihrem Umfeld Grenzen. Die Europäische Union (EU) steht für die Überwindung von Grenzen. Bei durchaus berechtigter Kritik an politschen Entscheidungen der EU ist sie selber gerade auch für Menschen mit Behinderungen wichtig.Wer alt genug ist, sich an die Zeit vor dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens zu erinnern, deem fallen […]

Die Kündigung

Ich habe es getan: Ich habe meinen unbefristeten, okay bezahlten Job gekündigt. Ein Job der mir Spaß machte, der mir sehr sinnvoll erschien, bei dem ich viel lernte, der mich mal herausforderte und mal langweilte und bei dem ich ein sehr nettes, wertschätzendes Team hatte. Ich habe gekündigt, weil ich das Gefühl hatte, da muss […]

Punktschriftbücher

Hallo! Kennt ihr mich noch? Ich bin‘s, Juli!
Ich sitze im Zug und habe gerade aufgehört, in meinem englischen Buch in Punktschrift zu lesen. Ja, und das ist heute unser Thema. Na? Habt ihr‘s schon erraten? Das Thema heute ist Punktschriftbücher.

Schwer von Begriff

Ich finde Begrifflichkeiten immer wieder ein spannendes Thema. Inzwischen haben viele Hörende schon so weit verstanden, dass „taubstumm“ kein okayer Begriff ist für Menschen, die weniger akustisch und mehr visuell unterwegs sind. Das geht inzwischen sogar so weit, dass in den Kommentarspalten den Betroffenen vorgeworfen wird, dass sie „taub“ als Selbstbezeichnung nehmen. Dabei ist gerade der Begriff völlig in Ordnung. Problematisch ist nur das „stumm“, vor allem wegen der „dumm“-Assoziationen.

Netflix and chill als Teilhabeziel oder die Suche nach Autonomie

Wie oft plant Ihr eigentlich so Eure „Teilhabe am Leben in der Gesellschaft“? Und ist es überhaupt erstrebenswert, an dieser Gesellschaft teilzuhaben?
Diesen provokanten Fragen liegt eine ernsthafte Problematik zugrunde. Sie hat mit der Systematik der Nachteilsausgleiche für Menschen mit Behinderungen zu tun. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Hilfen, die behinderte Menschen oftmals vom Staat erhalten.

Sprecht einfach normal mit mir!

Ich stehe an einer Akustischen Ampel. Das ist eine Ampel mit einer Vorrichtung, die mir durch einen Piepton signalisiert, dass die Ampel grün ist. Und auf dieses Signal warte ich. Ich habe keinen Zeitdruck. Daher stürme ich nicht sofort los, als das akustische Signal zu hören ist. Entsprechend erschrocken bin ich, als mir eine laute Männerstimme in mein Ohr brüllt: „Sie können gehen, die Ampel ist grün“.

Ukraine

Ich war in der Ukraine, in Odessa und davor zwei Mal in Kiew. Da haben wir die Touchdown Ausstellung mit dem Goethe Institut eröffnet. Der Titel der Ausstellung ist: Was wichtig ist! Das haben Ukrainer mit Down Syndrom gemacht, auch mit Künstlern aus der Ukraine. Da habe ich Menschen mit Down Syndrom kennen gelernt und gesehen wie da das Leben ist. Manchmal haben wir ein bisschen Englisch gesprochen, für Smalltalk. Der Übersetzter hat oft übersetzt, was die sagen.