Raul Krauthausen - Aktivist

Die Tragödie von “Rana Plaza” und ein Fünkchen Hoffnung. #cbmbd14

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Die Tragödie von "Rana Plaza" und ein Fünkchen Hoffnung: http://raul.de/bd #cbmbd14 #

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Am 24. April 2013 ereignete sich in Sabhar etwa 25 km nordwestlich der Hauptstadt Dhaka in Bangladesch der schlimmste Fabrikunfall des Landes. Das “Rana Plaza”-Fabrikgebäude stürzte ein. 1127 Menschen starben und 2438 wurden verletzt.

Im CRP (Cent­re for Re­ha­bi­li­ta­ti­on of the Pa­ra­ly­zed), welches von der Christoffel Blindenmission seit 35 Jahren unterstützt wird, lernte ich heute drei Überlebende der Tragödie kennen:

Amjad H. (22) vom Fabrik-Mechaniker zum Elektroniker

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Amjad H." überlebte den Fabrikeinsturz von "Rana Plaza" & wird dank http://cbm.de/crp Elektroniker. #cbmbd14

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“Amjad H.” verlor bei dem Fabrikunfall beide Unterschenkel und kann seinem alten Mechanikerberuf nicht mehr nachgehen. Am CRP macht er nun eine Ausbildung zum Elektroniker und zeigte mir stolz, wie er einen Fernseher reparierte und hofft nach der Ausbildung im Dezember in seiner Heimat einen kleinen Reparaturshop eröffnen zu können.

Yanur A. (16) von der Fabrik-Aushilfe zum Schulabschluss

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Auch "Yanur" überlebte den Fabrikeinsturz von "Rana Plaza" & und beendet im http://cbm.de/crp die Schule. #cbmbd14

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“Yanur” arbeitete mit ihrer Mutter in der Fabrik. Die Mutter überlebte das Unglück nicht. Yanur wurde an der Wirbelsäule verletzt und kann nur schlecht stehen und laufen. Ihre größte Hoffnung: Die inklusive Schule am CRP erfolgreich abzuschließen, um ihre fünf Geschwister versorgen zu können. Der Vater ist mit einer neuen Frau fort.

“Irin A.” (22) von der Fabrik-Qualitätskontrolleurin zur Kioskbesitzerin

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"Irin A." betreibt dank einer Ausbildung im http://cbm.de/crp ihren eigenen Kiosk und kann nun ihre Familie ernähren. #cbmbd14

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Irin arbeitete in der Qualitätskontrolle beim Warenausgang der Fabrik. Auch sie überlebte mit ihrem Mann schwer verletzt das Unglück. Am CRP machte sie eine betriebswirtschaftliche Ausbildung und eröffnete vor ein paar Monaten einen gut laufenden Kiosk im Stadtteil “Chapain”. Mit den Einnahmen kann sie ihre Familie ernähren.

Das waren für mich alles sehr bewegende Eindrücke. Daher möchte ich hier einfach Schluss machen für heute und mit diesem schönen Bild aufhören.

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Im Stadtteil "Chapain" waren wir die Attraktion. Dabei geht es ja nicht um uns: #cbmbd14

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  1. Das war ja schlimm, schrieb Sabine Richter auf Facebook um 17:46

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