Raul Krauthausen - Aktivist

Mini-Rollstuhlrampe mit LEGO selber bauen.

Neulich schrieb ich, wie ich mir mit meinem 3D-Drucker eine Rampe druckte. Das ganze war natürlich mehr eine Spielerei, als wirklich eine Lösung, die jeder für sich anwenden könnte.

Also dachte ich mir: Wie wäre es, wenn man statt eines 3D-Druckers einfach LEGO-Steine nimmt? Gesagt getan.

Im LEGO-Online-Shop gibt es die phantastische Möglichkeit, Steine einzeln zu bestellen. Ich zögerte nicht lange und bestellte mir zahlreiche Dachziegeln und 8er. Mit meinen Mitbewohnern dann entwickelten wir verschiedene Prototypen. Heraus kam folgende Rampenkonstruktion, die ein Kompromiss aus Einfachheit, Gewicht und Stabilität ist.

LEGO-Rampe

LEGO-Rampe

Prototyp!

Natürlich handelt es sich bei dem Projekt um einen absoluten Prototypen. Jede Nachahmung und jedes Nachbauen erfolgt auf eigene Gefahr!

Was man noch verbessern könnte

  • Grummimattierung am Boden, damit die Rampen beim Herunterfahren nicht wegrutschen
  • Evtl. kann man größere Bausteine verwenden. Ist LEGO-Duplo vielleicht sogar stabiler?

Die Kosten

Die LEGO-Steine kosten zwischen 16 und 30 Cent pro Stück. Pro Rampe verwendeten wir:

  • 58 Dachziegeln (2×3 mit 25° Steigung)
  • 214 Achter (2×4)
  • und 5 Zweier (1×2)

Natürlich könnte man das ganze auch aus Holz oder Alu fertigen. Allerdings sind diese Dinger dann meist schwerer. Aber gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen.

Was für Hilfsmittel würdet Ihr Euch drucken?
Schreibt es gern in die Kommentare unten.

P.S.: Ja, ich weiß, ich müsste meinen Rollstuhl mal putzen ;-)

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