Medienkompetenz von Jugendlichen

Heute war ich als „Experte“ auf einer Podiumsdiskussion zum Thema „Medienkompetenz von Jugendlichen“ im Ludwig Erhard Haus. Ich wurde als „Online-Trendscout von Radio Fritz“ vorgestellt.

Gemeinsam mit Experten aus dem Bildungssektor, Medienkontrolleuren und den Machern von Spickmich.de, die geladen hatten, haben wir über die Problematik geredet, dass die jüngere Generation den Erwachsenen (also uns) in der Benutzung des Internets meilenweit voraus ist. Sie bevölkern Communities, zocken „Killerspiele“ und besuchen öfter YouTube als sie TV gucken. Ein spannendes Thema.

Aber das ganze ist erst der Anfang: Lehrer, Eltern, Medienhüter und -Macher sind vor eine riesige Herausforderung gestellt Jugendlichen die richtige Benutzung des Internets zu erklären. An einigen Ecken lauern nämlich auch viele Gefahren…

um nur einige zu nennen. Ein weiteres Zusammentreffen aller Akteure ist geplant.

Es war sehr interessant zu sehen, wie realistisch alle Beteiligten die aktuelle Situation einschätzen. Niemand hat noch ernsthaft gefordert Handies oder PCs zu verbieten. Es bringt nämlich nichts, den Kindern einen PC zu verbieten ihnen aber im gleichen Zug ein Handy oder eine PSP, Wii, X-Box oder PS3 mit (W-)LAN-Funktion zu kaufen.

Ich bin gespannt, was kommt…

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  1. Hallo raul, war nett dich kennengelernt zu haben. schreibe gerade meinen beitrag zu der heutigen veranstaltung ;-)
    zu deinem letzten absatz: dieter bohlen hat bei kerner gesagt (im zusammenhang mit filesharing- trifft aber hier auch zu) man kann den kids nicht einen hammer in die hand geben und ihnen dann verbieten damit einen nagel in die wand zu schlagen!
    in diesem sinne: spannende diskussionen!

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