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  • #Einfachmachen: Raul Krauthausen – Die Welt verändert sich, unsere Art zu arbeiten auch.

    #Einfachmachen – der Berliner Aktivist, Buchautor und wheelmap.org-Gründer Raul Krauthausen ist ein unglaublich neugieriger Mensch. Durch vernetztes Arbeiten nutzt er immer und überall jede Zeit die er hat, um E-Mails zu beantworten, gemeinsam an Dokumenten und Präsentationen zu arbeiten und so seine Dinge effektiv und produktiv zu erledigen – egal wo er sich befindet und welches Endgerät er gerade benutzt.

  • Wem hilft Mitleid eigentlich? Mir oder dem Menschen, der es empfindet?

    Neulich im Zug. Die Leute stiegen ein, eine Dame setzte sich auf den Platz mir gegenüber und musterte mich minutenlang. Nach einer Weile traute sie sich dann endlich und fragte: „Was haben Sie denn, wenn ich fragen darf?“ Standardfrage, dachte ich und antwortete: „Ich habe Glasknochen.“ Doch mit dem, was dann passierte, hatte ich überhaupt nicht gerechnet.

  • „Wenn du einen Preis gewinnen willst, spiele einen Menschen mit Behinderung.“

    Angeblich gibt es unter Schauspielern den Satz: „Wenn du einen Preis gewinnen willst, spiele einen Menschen mit Behinderung.“

  • Und als sie die Kellertür öffneten…

    Lasst uns eine Horrorgeschichte entwickeln. Was meint ihr, war geschehen?

  • Regenschutz für den Rollstuhl

    11 Survival-Gadgets für Menschen im Rollstuhl um im Alltag zu überleben

    Als Feinwüchsiger auf Reisen habe ich schon so manches erlebt und viele Gespräche mit anderen Rollstuhlfahrenden geführt. Mit der Zeit ist eine Liste entstanden, die ich vor jeder Reise abarbeite, um für (fast) alle Eventualitäten gerüstet zu sein: Hier also meine 10 Überlebens-Werkzeuge, die ich möglichst immer dabei habe!

  • „Geben Sie mir den Präsidenten!“ Sätze, die ich gern mal sagen würde. Und Eure Vorschläge.

    Neulich fragte ich auf facebook, twitter und google+, welche Sätze ihr gern einmal sagen würdet. Soviel Resonanz habe ich nicht erwartet.

  • Abenteuer Aufzug – 31 Sprüche für mehr Spaß im Fahrstuhl

    Als Rollstuhlfahrer bin ich ständig auf Fahrstühle angewiesen. Du weißt schon, diese kleinen Gondeln in Gebäuden die, hoch- und runterfahren und einem das Treppengehen ersparen. Jedes Mal, wenn ich mit mehreren Leuten in einem Aufzug bin, beobachte ich, wie wir uns alle anschweigen und versuchen, uns nicht anzugucken. Warum eigentlich? Man könnte ja eigentlich auch nett Small-Talken. Ist ja nur für ein paar Stockwerke. Manchmal, wenn ich gut gelaunt bin, mache ich das auch.

  • „Mobilitätsinnovationen für Menschen mit Behinderung“ auf der re:publica 2014. #rp14

    Am 7. Mai 2014 hatte ich die großartige Gelegenheit auf der re:publica 14 einen Vortrag zu Mobilitätsinnovationen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu halten: In dem Vortrag gehe ich den Fragen nach: Was sind (sinnvolle) Innovationen im Bereich Mobilität für besondere Bedürfnisse? Was macht keinen Sinn? Was fehlt? Wie kann die mobile Zukunft für behinderte Menschen aussehen?

  • Buchpräsentation bei „Unter uns“ im MDR

    Griseldis Wenner und Axel Bulthaupt treffen in ihrer MDR-Sendung „Unter uns“ Menschen mit spannenden und bewegenden Geschichten. Diesmal unter Anderem mit mir:
     

  • Raul Krauthausen bei Markus Lanz neben Guildo Horn

    Buchpräsentation bei „Markus Lanz“ im ZDF

    Moderator Markus Lanz hat in seiner Sendung in erster Linie gesellschaftlich relevanten, service-orientierten und aktuellen Themen widmen und die entsprechenden Gesprächspartner zu Gast. Unterhaltend, aber auch journalistisch hintergründig. Diesmal war ich neben folgenden Gästen dabei:

  • Mitleid-Crisis

    Wenn Sportler mit Prothesen auf einmal weiter springen als ihre nicht-behinderten Kollegen, dann ist kein Mitleid mehr vorhanden, sondern die Diskussionen fangen an. Für mich ist diese Debatte vielleicht ein Anfang für mehr Miteinander und weniger Mitleid.

  • Ich muss mal kurz etwas loswerden…

    Irgendein Sprichwort sagt doch “Mit dem Alter kommt die Ruhe”. Okay, vielleicht stimmt das. Aber ich bin da wohl Sprichwort-inkompatibel. Denn mit meinen 33 Jahren werde ich immer unruhiger, was gesellschaftliche Prozesse und den Umgang von Menschen mit Behinderungen angeht.

  • Mein ungutes Gefühl

    Am liebsten würde ich keine Artikel mehr schreiben müssen, weil das ein Zeichen wäre, dass die Inklusion voranschreitet. Aber manchmal scheitert dieses Ziel schon an den Gefühlen einzelner Politiker und Kolumnisten vermutet der Aktivist und Blogger.

  • Paralympische Spiele in Sochi 2014 – Neue Resonanz, neue Gesichter, neue Perspektiven

    Über das gestiegene Medieninteresse an den Paralympischen Spielen und warum dies eine Chance für eine neue Berichterstattung ist.

  • Buchpräsentation beim WDR „Kölner Treff“

    Bettina Böttinger präsentiert mit dem „Kölner Treff“ die Talkrunde im WDR Fernsehen. Prominente Gäste und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte haben, treffen sich hier zum Talk. Im Mittelpunkt der 85-minütigen Sendung steht zwar der „Talk“: journalistisch, informativ, zuweilen auch kontrovers. Aber auch die ein oder andere kleine „Show“ hat ihren Platz … In dieser Sendung zu Gast sind der Schriftsteller und Kabarettist Frank Goosen, der Koch Alfons Schuhbeck, die Schauspielerin Cheryl Shepard, die Sängerin Angela Wiedl, die Kabarettistin und Schauspielerin Margie Kinsky sowie der Autor Raúl Krauthausen, der Glasknochen hat.

  • Build your own LEGO Mini Wheelchair Ramp.

    Recently I wrote about printing a ramp for myself using a 3D-printer. Naturally, the whole thing was more a bit of fun rather than a solution which would be suitable for people to use. Then a thought came to me: How about simply using LEGO bricks instead of a 3D-printer? No sooner said than done. […]

  • Using an Electric Wheelchair Battery to Re-charge your Smart Phone

    I’m truly no electrician, but when I received my new electric wheelchair a few years ago, I asked my orthopedic technician whether he could attach a USB connection to the wheelchair battery to enable me to charge my smart phone.

  • Mit Wheelmap.org auf der Local Web Conference 2014 in Nürnberg. #lwc14

    Am 5. Februar 2014 hatte ich die großartige Gelegenheit auf der Local Web Conference 2014 dem Panel „Smart City – Menschen, Technik, Infrastruktur“ beizuwohnen und einen kurzen Vortrag über die SOZIALHELDEN und die Wheelmap zu halten:

  • How I learned to accept my disability…

    If anybody asks me now about how I cope with my disability, I often compare it to a hair colour: I have it, and sometimes it’s OK, and sometimes it’s just annoying. But I haven’t always been this laid back about coping with my disability. When I was younger, I often found it hard to […]

  • Das eigene Smartphone am Elektrorollstuhl-Akku aufladen

    Ich bin wahrlich kein Elektriker, aber als ich vor ein paar Jahren meinen neuen elektrischen Rollstuhl bekam, fragte ich meinen Orthopädiemeister, ob er mir nicht einen USB-Anschluss an den Rollstuhl-Akku bauen kann, damit ich mein Smartphone laden kann.

  • LEGO-Rampe

    Mini-Rollstuhlrampe mit LEGO selber bauen.

    Neulich schrieb ich, wie ich mir mit meinem 3D-Drucker eine Rampe druckte. Das ganze war natürlich mehr eine Spielerei, als wirklich eine Lösung, die jeder für sich anwenden könnte. Also dachte ich mir: Wie wäre es, wenn man statt eines 3D-Druckers einfach LEGO-Steine nimmt? Gesagt getan. Im LEGO-Online-Shop gibt es die phantastische Möglichkeit, Steine einzeln […]

  • Printing a mini-wheelchair ramp yourself with a 3D-printer

    When I first bought a 3D-Printer from MakerBot around mid-year, I printed things like key chains and smart-phone covers to get a feel for it. On relevant platforms such as Thingiverse, it is easy to find all kinds of 3D-models to re-print. Looking around the site, I found the „Cupholder“ for wheelchairs. I thought this […]

  • Mini-Rampe aus einem 3D-Drucker

    Mini-Rollstuhlrampe mit einem 3D-Drucker selber drucken.

    Als ich mir Mitte des Jahres einen 3D-Drucker von MakerBot kaufte, druckte ich Anfangs natürlich vor Allem Schlüsselanhänger und Smartphone-Hüllen zum Lernen und Ausprobieren. Auf einschlägigen Plattformen wie zum Beispiel Thingiverse findet man so allerhand 3D-Modelle zum Nachdrucken. Beim Stöbern stieß ich dann auf den „Cupholder“ für Rollstühle. Eine coole Idee, wie ich fand. Nur […]

  • Euromünzen

    Über Geld spricht man nicht? Doch!

    Über die unsichtbaren Barrieren in der Bürokratie und warum mein Weihnachtswunschzettel immer länger wird. In der Vorweihnachtszeit wird mir immer wieder bewusst, dass es eigentlich nur einen Vorteil des Erwachsenen gegenüber dem Kind gibt, der besser ist: wenn ich mir Süßigkeiten im Laden kaufen will, dann kann ich das tun. Ich brauche nicht darum zu […]

  • Mitten im Leben? – Der lange Weg zur Inklusion – 3sat

    Menschen mit Behinderung sollen in allen gesellschaftlichen Bereichen gleichberechtigt teilhaben, von Anfang an. So sieht es die UN Behindertenrechtskonvention vor. Doch bis zur vollständigen Inklusion ist es noch ein weiter Weg, vor allem für Menschen mit einer schweren Behinderung. Anhand von vier Protagonisten wird aufgezeigt, welche gesellschaftlichen Herausforderung das bedeutet und welche Möglichkeiten die Betroffenene haben.

  • Gebt den Kindern das Kommando…

    Seit dem Jahr 2011 wird der Nachhaltigkeitstag des Kinderkanals KiKA jährlich veranstaltet. Viele engagierte Kinder kommen seitdem zusammen, um Ideen und Forderungen für eine bessere Zukunft zu entwickeln. Die gesammelten Forderungen wurden in einer Zukunftsdeklaration an den Rat für nachhaltige Entwicklung und an die UNEP übergeben. Neben den Themen Datenschutz im Internet, nachhaltiger Papierkonsum und […]

  • Im ICE vor den Knöpfen der Türöffnung.

    „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben…“ – Die Deutsche Bahn und ihr Mobilitätsservice.

    Für einen Workshop im Rahmen des „Nachhaltigkeitstages des Kinderkanals“ (Beginn 10:30 Uhr) im Maritim Hotel am Düsseldorfer Flughafen reiste ich heute, am Freitag, den 22.11. von Berlin Hbf nach Düsseldorf Flughafen Terminal mit der Bahn. Zuvor buchte ich, wie gewohnt, am 17.11. via Telefon über die Mobilitätszentrale der Bahn eine Mobilitätshilfe für den ICE 946. Ein anderer Zug einen Tag vorher oder eine Stunde eher war nicht möglich, da die Rollstuhlplätze (es scheint nur einen zu geben) angeblich bereits belegt seien. Für mich ging also NUR NOCH dieser Zug. Schließlich musste ich um 10:30 da sein. Am Telefon bestätigte man mir, dass es kein Problem sei, am Düsseldorfer Flughafen auszusteigen und dass das Personal vor Ort informiert werde. Doch es kam alles anders…

  • I'm not strange. I'm different

    Wie ich lernte, meine Behinderung zu akzeptieren…

    Wenn man mich heute nach dem Umgang mit meiner Behinderung fragt, dann vergleiche ich es oft mit einer Haarfarbe: Ich habe sie, und manchmal ist sie okay – und manchmal nervt sie einfach. So entspannt bin ich nicht immer mit meiner Behinderung umgegangen. Als ich jünger war, ist es mir oft schwer gefallen, Hilfe anzunehmen, […]

  • Kinderkanal – Barrierefreiheit – Design für Alle

    Für die KiKa-Sendung Erde an Zukunft ist Felix mit Raúl Krauthausen in Berlin unterwegs. Raul hat die wheelmap entwickelt. „Wheelmap“ steht für Rollstuhlkarte, denn „wheel“ ist Englisch und bedeutet „auf Rädern rollen“ und „map“ bedeutet Straßenkarte. Es ist eine Online-Rollstuhlkarte, auf der Freiwillige weltweit rollstuhlgerechte Orte sammeln und verzeichnen können, wie zum Beispiel Restaurants, Geschäfte, Kinos oder öffentliche Gebäude. Diese Informationen stehen im Internet allen Nutzern zur Verfügung. Jeder – nicht nur Rollstuhlfahrer – kann im Internet nachlesen, welche Orte einer Stadt barrierefrei sind. Die wheelmap gibt es auch als App fürs Handy.

  • „Ich kann nicht anders“ — TV-Spot für Chrismon

    Raúl Krauthausen ist das Gesicht der Kampagne „Ich kann nicht anders. Menschen, die sich engagieren“. Warum? Weil auch er so ein Mensch ist. Für seinen Verein „SOZIALHELDEN“, der hilfreiche Projekte unterstützt, erhielt der Berliner das Bundesverdienstkreuz. Das Online-Portal „Leidmedien.de“, das für klischeefreie Berichterstattung über Menschen mit Behinderungen sensibilisiert, wurde für den Grimme Online Award nominiert. Krauthausens jüngstes Projekt ist die Wheelmap, eine interaktive Karte im Internet, auf der jeder anzeigen kann, welche öffentlichen Gebäude rollstuhl- oder kinderwagengerecht sind. Krauthausen, der wegen der so genannten Glasknochenkrankheit (Osteogenesis Imperfecta) selbst im Rollstuhl sitzt, ist ausgebildeter Telefonseelsorger, studierte Design Thinking, entwickelte eine Kampagne für den Alternativen Nobelpreis und moderierte Radioshows. Er sagt von sich:

    „Ich bin immer schon fragend durch die Welt gefahren. Wenn ich etwas sehe, was mich stört, denke ich: Muss das wirklich so sein? Und versuche, Lösungen zu finden.“

Einmal die Woche gibt es von mir handgepflückte Links aus aller Welt zu den Themen Inklusion und Innovation in meinem Newsletter. Kein Spam. Versprochen.
Die vergangenen Ausgaben gibt es hier.



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