Podcast: „Wie kann ich was bewegen?“ – Folge 23: Mit Dario Schramm

Dario Schramm

Wieso haben junge Menschen keine Lobby?

Dario Schramm, Autor des Buches “Die Vernachlässigten, Generation Corona: Wie uns Schule und Politik im Stich lassen” war Sprachrohr für die Schülerinnen und Schüler auf Bundesebene während der Coronakrise. Damals fragte niemand nach ihren Bedürfnissen, Meinungen und Ideen zur Regelung der Pandemie-Situation in den Schulen. Solch politische Prozesse ohne die Beteiligung von Betroffenen sind der Regelfall. Dario bespricht mit uns, wieso die Politik junge Menschen oft vergisst, und was politisch verändert werden müsste, damit junge Menschen gehört werden.

Dario Schramm

Zum Gespräch:

Part GmbH für digitales Handeln

Moderation: Raul Krauthausen Redaktion, Konzept, Moderation: Benjamin Schwarz, part GmbH für digitales Handeln Projektmanagement: Julia Schulz, part GmbH für digitales Handeln Audio: Tobias Kleine, part GmbH für digitales Handeln

Dieser Podcast wird unterstützt von Prokon: Prokon ist die größte Energiegenossenschaft Deutschlands, ein echter Ökostrom Produzent mit Fokus auf Windenergie. Aber Prokon verkauft nicht nur Strom aus Wind: Sie planen, bauen und warten ihre Anlagen auch selbst und sorgen so für den steten Ausbau der erneuerbaren Energien. Prokon bildet so die gesamte Wertschöpfungskette der Windenergie ab. Und das seit über 25 Jahren. Mit dem **Gutscheincode krauthausen **gibt es einen Kennenlern-Rabatt von 30 Euro auf die erste Rechnung Prokon Windstrom. Checkt den Link: https://www.prokon.net/krauthausen
Vielen Dank an Prokon für die Unterstützung.

Buch:

Wie kann ich was bewegen? Die Kraft des konstruktiven Aktivismus.
Für ihr neues Buch sprachen Raúl Krauthausen und Benjamin Schwarz mit 16 der bekanntesten Aktivist*innen Deutschlands. Dana Buchzik, Ali Can, Lisa Göldner, Kathrin Henneberger, Shai Hoffmann, Cesy Leonard, Orry Mittenmayer, Luisa Neubauer, Tupoka Ogette, Carola Rackete, Philipp Ruch, Gerhard Schick, Margarete Stokowski, Anne Wizorek, Waldemar Zeiler. Basierend auf diesen Gesprächen beantworten Krauthausen und Schwarz die Frage, was den konstruktiven Aktivismus ausmacht und wie er etwas bewegen kann.



Eine Antwort zu “Podcast: „Wie kann ich was bewegen?“ – Folge 23: Mit Dario Schramm”

  1. Den Podcast habe ich mit Freude gehört, weil ich es gut finde, wenn die Bundesschülerkonferenz bekannter wird. Und auch der Bundeselternrat, den es schon etwa viermal so lange gibt wie das Sc hüler*innengremium. Neben dem Kinderschutzbund und zum Beispiel der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sind genau diese beiden die so schmerzlich vermisste Lobby für junge Menschen. Ja, auch die Eltern, und da gilt es ein paar Vorurteile auszuräumen.

    Wer sich wirklich nur für das Wohlergehen des eigenen Kindes interessiert, ist schnell wieder draußen aus der Elternvertretung. Elternvertretung mit bildungspolitischem Anspruch ist nämlich richtige Arbeit, die meist erst den eigenen Urenkeln zugute kommt. Der Bundeselternrat hat übrigens dieselben Finanzierungsprobleme wie die Bundesschülerkonferenz: Bildung ist Ländersache, deshalb gibt es auf Bundesebene nicht so einfach Geld von irgendwem. Und deshalb darf das BMBF die Treffen nur als Projekte fördern – jede Unterstützung schulischer Strukturen würden die Länder empört von sich weisen. Das Geld für die Geschäftsstelle erkämpfen die Landeselternvertretungen (die außer in NRW und in Bayern von ihren Ländern finanziert werden) immer wieder neu bei ihren jeweiligen Kultusministerien. Manche zahlen, andere nie – es ist finanziell immer eine Gratwanderung.

    Als ich noch im Vorstand des Bundeselternrats war, haben wir die Bundesschülerkonferenz meistens zu unseren Tagungen eingeladen, natürlich auf unsere Kosten. Lehrervertretungen übrigens auch. Weil es gemeinsam auf jeden Fall besser geht als wenn jeder Verband sein eigenes Ding macht. Von den Schüler*innen kam allerdings selten jemand. Anders als Eltern haben sie ja das Problem, dass sie sich kaum richtig einarbeiten können, da sind sie schon wieder weg. Aber wenn sie da waren, war das für alle erkenntnisreich.

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