Was bedeutet Glück?

Ich frage mich mindestens einmal die Woche, was Glück eigentlich bedeutet. Für manche Menschen ist Glück viel Geld und ein großes Haus zu haben. Aber für mich ist Glück wenn ich jeden Tag mit einem Lächeln aufstehen kann weil ich weiß dass es der Gesellschaft gut geht. Ich liebe es wenn ich den Menschen auf der Straße ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann, dann merke ich schon wie ich etwas Gutes getan habe und freue mich darüber. Natürlich machen mich auch meine Freunde glücklich, zusammen zu sein mit den Menschen die ich liebe und noch andere Dinge, Reisen, coole Menschen kennenlernen, es gibt so vieles. Ich bin eigentlich für jeden Tag den ich lebe dankbar. Aber ich würde mir wünschen dass alle Menschen da draußen sich mal hinsetzen würden und sich mal zusammen einen Plan überlegen könnten wie man die Welt für alle Menschen besser machen könnte. Aber ich weiß dass es zu viel erwartet ist, aber wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich die Zeit zurückspulen und die Sache am Kernproblem packen.

Als Erstes würde ich ein Krisenmanagement zusammen stellen und dann einen Plan machen für die Zukunft. Als nächstes dann die Waffen abschaffen, die Hierarchie, die Konsumorientierte Geldwirtschaft und dass wir selbst entscheiden, endlich, wie wir unser Leben leben, dass endlich mal wieder untereinander geholfen wird und klar, gibt es immer Reibereien das war schon immer so, der Mensch ist halt ein Jagdtier, wie die Tiere auch. Aber dass wir endlich mal wieder zu unserem Ursprung zurückkehren und klar, gibt es dann auch weiterhin Rollstühle aber dass wir uns gegenseitig endlich mal anfangen zu Lieben und glücklich zu sein. Dass jeder einfach so sein kann wie er ist und so wird glaube ich auch die Inklusion funktionieren. Wir müssen endlich aufhören immer der Stärkste und der Klügere zu sein und einfach miteinander Leben, und jeden so akzeptieren wie er ist. Wir müssen anfangen zusammen tolle Projekte ins Leben zu rufen und unseren Planeten zu retten.

Was würdet ihr denn gern für euer Glück tun?

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  1. Guten Morgen Paloma Olszowka,
    die Frage, was ich tu um glücklich zu sein, ist schnell beantwortet:
    Das hier! Was ich hier hin schreibe oder auch im Forum des Berliner Tagesspiegel hin schreibe, das macht mich glücklich. Also erwischen Sie mich gerade in einem glücklichen Moment.
    Worum geht es mir? Mir geht es immer um Gleichberechtigung, die steht nach meinem Verständnis an erster Stelle, an zweiter Stelle folgt erst die Freiheit, denn was nutzte mir Freiheit, wenn der Privilegierte einen Zaun um mich zieht und sagt: „Dies ist der Zaun der Freiheit“. Es nutzte mir gar nichts, frei zu sein, im Gegenteil, der Privilegierte könnte mich auch noch als „glückliches Beispiel“ einer „freiheitlich Schutzbezäunten“ in die Kamera halten – und ich müsste noch freundlich sein in der Hoffnung, der Privilegierte ließe mich wieder heraus.
    Was mich am meisten bewegt ist, dass ich den Eindruck habe, man ließe den Menschen ihre Religionsfreiheit nicht, am schlimmsten scheint es mir zu sein, wenn Menschen ihre Religion wechseln, so wie das viele Juden im 19. Jahrhundert taten. Viele sahen sich dazu gezwungen, weil Privilegierte einen Zaun um sie zogen, sie nicht als gleichberechtigt ansahen. Auch einige Mitglieder der Familie Salomon z. B. konvertierten und hießen später „Saaling“.

    Manche gaben sich auch einen Zusatznamen, so wie „Felix Mendelssohn Bartholdy“, „Bartholdy“ sollte die Konversion namentlich kenntlich machen.

    Bis heute gibt es Antisemitismus, immer noch wird hinter vorgehaltener Hand gelästert, wie ungemein reich, verschlagen und „unglaubwürdig „die Juden“ wären, sie wären ja nicht mal ihrer Religion treu geblieben und nur wegen Raffgier evangelisch oder katholisch.
    Leider wird die Geschichte des Konvertierens und ihrer Hintergründe, das hat viel mit Wirtschaft zu tun, wissenschaftlich kaum gewürdigt und die Leute werden gar nicht aufgeklärt in meinem Land, in England schon eher, auf Englisch.
    Ich bin deshalb traurig und auch wütend, weil ich möchte, dass endlich auch die Geschichte der jüdischen Kaufleute, der Bankiers, öffentlich erzählt wird, damit sich jeder eine fundierte Meinung bilden kann, was es damit auf sich hat.
    Aber: Was hat es damit auf sich? Vorurteile überwinden heißt, Spuren suchen wollen.
    Dann fange ich an, Spuren zu suchen, Spuren benachteiligter Menschen sind immer schwerer zu finden, als die Spuren Privilegierter, ich muss lange und überall suchen. Ich freue mich, wenn ich verstehe, wie versucht wurde, ihre Spuren zu verwischen und wie es gelingen kann, die Spuren wieder sichtbar zu machen.
    Wenn ich etwas gefunden, verstanden, belegt habe – dann bin ich zufrieden.
    Glücklich bin ich, wenn ich es, ohne Stress, ohne Anfeindungen, ohne Häme veröffentlichen kann, so wie ich es im Online Forum hier dank Raul Krauthausen und beim Tagesspiegel dank Lorenz Maroldt machen kann.

    Ich bin aber schon auch fürs Kämpfen und Gewinnen wollen, aber ich kämpfe nicht um Vorrechte und will keine Vorrechte gewinnen. Ich kämpfe textend, weil ich überzeugen will, denn ohne zu überzeugen, kann ich mir auch die Finger wund tippen und ich komme meinem Ziel doch nicht näher – dem Ziel der Gleichberechtigung in der Wissenschaft,auch in der Gedenkkultur, kurz: in der Bildung, egal welche Religion, egal ob Religion geändert, aufgegeben etc.
    Ich kann nicht alle Spuren suchen und hoffe, dass es andere Menschen gibt, die nach den Spuren der wegen ihrer Hautfarbe, wegen ihrer Herkunft, wegen ihrer Behinderung etc. unterdrückter Menschen suchen.
    Ich möchte nach jüdischen Kaufleuten suchen und beginne bei mir Zuhause, in Lichterfelde damit. Ein glücklicher Beginn eines glücklichen Dienstages.

    Vielen Dank noch einmal für die schöne Frage und einen angenehmen Dienstag.

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