Behinderteneinrichtungen und Inklusion – ein unvereinbarer Gegensatz?

Einrichtungen für Menschen mit Behinderung zeichnen sich nach wie vor durch paternalistische Strukturen aus. Obwohl sie sich nach außen hin oft als Vorreiter der Inklusion feiern, sind sie selbst ein Hinderungsgrund auf dem Weg zu realer gesellschaftlicher Teilhabe.

Als ich vor kurzem in den Sozialen Medien auf ein Video der Diakonie Bayern stieß, wurde mir das Dilemma rund um das Thema Inklusion und Behinderteneinrichtungen mal wieder drastisch bewusst:

In “Sendung mit der Maus”-Erklärvideo-Manier wird mit kleinen Playmobil-Männchen beschrieben, wie Menschen mit Behinderung in Deutschland leben – und was die Diakonie so Gutes dafür tut. Erzählt wird die Geschichte vom Rollstuhlfahrer Werner. Der Werner wohnt in einer Wohngruppe und arbeitet in einer Behindertenwerkstatt.Dabei lässt die Erzählweise des Sprechers keinen Zweifel aufkommen, dass dies die einzige für Werner mögliche Lebensweise ist.
Selbst entscheiden darf der Werner nix – kann er als behinderter Mensch ja auch gar nicht. Den Eltern vom Werner blieb offensichtlich nur die Möglichkeit, ihren Sohn in eine Einrichtung zu stecken. Das war in seinem Fall die Diakonie, hätte aber auch ein anderer Träger sein können.

Maximale Selbstbestimmung: Werner darf sich aussuchen, von wem er sich am liebsten helfen lassen will. Behauptet jedenfalls das Diakonie-Filmchen – bei meinem Heimexperiment habe ich erlebt, dass man sich in der Praxis nicht viel aussuchen kann, wenn man in einer Behinderteneinrichtuing lebt. Auch nicht, welcher Mensch einen wäscht, auf die Toilette setzt oder anzieht. Das bestimmte in meinem Fall alleine der Dienstplan.
Ganz offensichtlich meint die Diakonie es gut und glaubt, das Richtige zu tun. Dass hier auf erschreckende Weise die Misere vieler behinderter Menschen gezeigt wird, ist den Machern*innen scheinbar nicht bewusst: Der – natürlich mit dem Vornamen bezeichnete – Vorzeige-Behinderte hat keine Kontrolle über sein Leben, wird in jeder Entscheidung eingeschränkt und von Inklusion kann keine Rede sein.
Dass das Video bereits 4 Jahre alt ist und sich in der vergangenen Zeit nichts in dem Bereich geändert hat, ist zusätzlich bitter.
Auf kritische Twitter-Kommentare reagierte die Diakonie Bayern mit Unverständnis. Was Inklusion ist, scheint also Interpretationssache zu sein.

Ein Blick auf die Protagonisten

Zu den großen Trägern gehören die Lebenshilfe sowie die Behindertenhilfe des Deutschen Roten Kreuzes, die Diakonie und die Caritas. Die beiden letztgenannten sind mit Abstand die ältesten – sie blicken mittlerweile beide auf eine rund 170-jährige Geschichte zurück. Gegründet wurden sie im 19. Jahrhundert und hatten als Maßstab die christlichen Nächstenliebe, die allen Menschen helfen möchte. Das war zu jener Zeit gewiss ein guter Ansatz und hat das Leben vieler Menschen mit Behinderung bezogen auf die damaligen Zustände verbessert. Es wurden Förderschulen geschaffen und Arbeits- und Wohnmöglichkeiten in Behinderteneinrichtungen.
Heute allerdings geht es nicht mehr darum, behinderten Menschen Mitleid und Barmherzigkeit angedeihen zu lassen – und sie möglichst nach christlichen Maßstäben angemessen zu verwahren und zu beschäftigen.
Stattdessen geht es um gleichberechtigte Teilhabe und die Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderung u.a. nach den Kriterien der UN-Behindertenrechtskonvention. Nicht nach Ermessen barmherziger nichtbehinderter Menschen zugeteiltes Mitleid – sondern Durchsetzung unabdingbarer Gleichberechtigung. Nicht ein Leben in Sondereinrichtungen – sondern ein Leben in Selbstbestimmung.
Wenn allerdings Inklusion tatsächlich stattfinden würde, behinderte Menschen am ersten Arbeitsmarkt arbeiten, in eigenen Wohnungen mit Assistenz u.ä. leben würden – wäre das logischerweise das Ende aller Wohlfahrtseinrichtungen, die von der Ausbildung, Beschäftigung und der Verwahrung behinderter Menschen leben.
Inklusion würde also die mittlerweile riesigen Wirtschaftsunternehmen der Wohlfart abschaffen.

Bestehende Systeme werden gefestigt

Statt Inklusion voranzutreiben, drehen die großen Einrichtungen der Wohlfahrt nur an kleinen Stellschrauben. Denn jedes Mal, wenn sie etwa einen höheren Verdienst für Mitarbeiter*innen in Behindertenwerkstätten fordern, eine neue Wohnform für behinderte Menschen entwickeln oder nach mehr Geld für die Pflege rufen, verfestigen sie dadurch ihr bestehendes System. Und in ihrem System können Werner und andere behinderte Menschen aus gutem Grund nicht mitbestimmen.

Sehr treffend bringt dies die GRÜNEN-Politikerin Corinna Rüffer auf den Punkt. Sie schrieb Mitte März einen Kommentar auf Facebook:

Wenn ein inklusiver Arbeitsmarkt das Ziel ist, würde ich jeden politischen Vorschlag danach überprüfen, ob er ein bestehendes Sondersystem stabilisiert …

Dabei bezog sie sich auf einen Kobinet-Artikel, in dem die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Aufsichtsrats-Mitglied bei Aktion Mensch Ulla Schmidt ein höheres Entgelt für Mitarbeiter*innen in Behindertenwerkstätten fordert. Dabei kommen einem gleich mehrere kritischen Gedanken in den Sinn:

  • Zum einen war Ulla Schmidt von 2001 bis 2009 Bundesministerin für Gesundheit – in dieser Zeit hat sich in Sachen Behindertenrecht nicht viel getan.
  • Zum anderen ist Schmidt mittlerweile Vorsitzende der Lebenshilfe – ist also fraglos Unterstützerin des Wohlfahrtssystems. Und könne – als Vorsitzende – ja einfach den gesetzlichen Mindestlohn in den Lebenshilfe-Werkstätten geltend machen. Tut sie aber offensichtlich nicht.
  • Und selbst wenn sie das tun würde, stünden wir wieder vor dem oben genannten Problem: Inklusion wird verhindert, um die Existenz der Sondereinrichtungen nicht zu gefährden.

Man muss es klar sagen: Über 100 Euro mehr oder weniger für Behindertenwerkstattangestellte zu diskutieren, ist pure Augenwischerei. Hier wird ein kleines Pflaster auf eine riesige, schwelende Wunde geklebt – die sich dadurch nie bessern wird.
Freiwillig werden lukrative Pflege-Imperien, die u.a. durch eine Masse an staatlichen Subventionen unterstützt werden, sich nicht abschaffen. Hier ist der Gesetzgeber gefragt, der streng nach den Forderungen der UN-Behindertenkonvention Inklusion umsetzen muss.
Weitere Infos zu diesem Thema findet ihr bei: Ability Watch.

(sb)

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  1. Hallo Herr Krauthausen,

    ich arbeite seit über 25 Jahren im System der professionellen Eingliederungshilfe und hoffe, dass allein dieser Umstand meine Meinung nicht diskreditiert. Denn obwohl – oder weil – ich Teil des von Ihnen oft kritisierten Hilfesystems bin, teile ich viele Ihrer Auffassungen.
    An einer Stelle in diesem Artikel möchte ich Ihnen jedoch gerne widersprechen bzw. wüsste ich gerne, wie die Idee weiter gedacht aussähe. Dass eine vollständig umgesetzte Inklusion ein Ende sämtlicher Wohlfahrtseinrichtungen bedeutete, stimmt m.E. nur, wenn Sie damit die stationären Behinderteneinrichtungen meinen. Laut einer Übesicht der überörtlichen Sozialhilfeträger lebten 2016 bundesweit ca. 212 TSD Menschen mit Behinderungen in stationären Wohneinrichtungen. Würden diese Menschen in eigenen Wohnungen mit der individuell erforderlichen Assistenz leben, gäbe es zwar keine Einrichtungen mehr, aber die Wohlfahrtsorganisationen hätten weiterhin Bestand. Die organisatorischen Bedingungen und die Abrechnungsmodalitäten würden sich ändern, aber das steht mit der Umsetzung des BTHG ja ohnehin bevor.
    Was ich bei der Diskussion bisher nie verstanden habe ist, wie eine hundertprozentige Umsetzung der Inklusion praktisch funktionieren kann, wenn mehr als 200 TSD Menschen mit – teils sehr hohem – Assistenzbedarf die Einrichtungen verlassen. Bereits jetzt – und das wird zurecht kritisiert – ist die gute Unterstützung in den Einrichtungen häufig nicht gegeben, weil geeignete Assistenzkräfte nicht zu finden sind. Wie also könnte man den Assistenzbedarfen der Menschen in eigener Häuslichkeit gerecht werden?

    Schöne Grüße

    Thomas Müller

  2. Hallo Herr Krauthausen,
    herzlichen Glückwunsch zum Grimme Award! es tut mir gut zu sehen, das dass der Einsatz für Inklusion doch auch Würdigung erfährt. Ich Teile ihr Unbehagen hinsichtlich der Umsetzung und des Gebrauches dieses Begriffes. Auch deshalb weil ich in meiner Arbeit täglich mit der Diskrepanz zwischen gesetzlich fixierten Anspruch und realer Umsetzung der UN- BRK konfrontiert bin. warum muss im „reichen “ Deutschland ein Kleinkind über sechs Monate auf seinen neuen Rollstuhl warten? Warum torpedieren die Schulbehörden den Ausbau einer Schule für Alle, wo sie nur können? Und warum gibt es für zwei Kinder im Rollstuhl eine pädagogische Fachkraft- für eines jedoch nur noch eine Hilfskraft?
    Dies sind Vorkommnisse, die mich empören. Als Mensch, als Bürgerin dieses Landes und als Heilpädagogin.
    Zur Zeit scheint Ausgrenzung wieder populär zu werden. Es trifft alle die nicht zu den „Bestimmern“ gehören – Frauen, Alte, Kinder, Menschen mit Behinderung, Psychisch Kranke…
    Und da braucht es Menschen die dagegen halten – Sie tun es jeden Tag und ganz Viele die mit und für Menschen arbeiten tun es auch !
    Gutes Gelingen

  3. Wäre nicht schlecht, wenn der Werner sich nicht nur aussuchen dürfte, wer ihm helfen kann, sondern auch, ob man ihm helfen soll. Eigentlich selbstverständlich. Denke ich mal.

  4. Ich stimme Herrn Krauthausen vollkommen zu: Diesen Einrichtungen fehlt es an Transparenz, Durchlässigkeit und Offenlegung der Einnahmen für die Öffentlichkeit.

    Die Behindertenwerkstätten bieten wenig Perspektiven auf den 1. Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Außerdem wird dies verhindert, da sie ja von den Subventionen leben, die sie für mich bekommen. Die Menschen sind nur eine Geldquelle. Wenn Sozialarbeiter den Behinderten mitteilt: Sie dürfen froh sein, dass Sie in der Lebenshilfe beschäftigt sind und das letzte Glied in der Gesellschaft sind. Traurig! Lebenshilfe Rastatt

    Des Weiteren finden immer wieder sexuelle Übergriffe von Behinderten Mitarbeiterin im Arbeitsbereich auf Frauen und Gruppenleiterinnen statt. Thema „behinderte Menschen“, Sexualität wird kaum diskutiert. Diese Übergriffe geschehen innerhalb der Arbeitsbereiche, jeder kann zusehen. Behindertenwerkstätten und Wohnheime halten einen Deckel darauf.

    Suche einen Journalisten der ebenfalls einen Artikel über die Lebenshilfe Rastatt Murgtal schreibt, um die Verantwortlichen zum Nachdenken zu bringen.

    http://www.spiegel.de/karriere/gewalt-gegen-frauen-mit-behinderung-wie-sie-sich-schuetzen-koennen-a-1188330.html

  5. Guten Tag, besten Dank Raul Krauthausen, ich kommentiere heute gerne zu Ihrem Beitrag, aus mehreren Gründen. Es geht um die Tendenz, das ganze Leben entweder in immobilen Einrichtungen oder in mobile „Zwerkstätten“ unterzubringen, auf den Ausdruck „Zwergstatt“ hat mich heute Werner van Bebber mit seiner tollen Reportage im Tagesspiegel gebracht. Mit der „Zwergstatt“ sind Tiny Houses gemeint, mit 8 qm nur einen Quadratmeter kleiner als das Bundesarchiv Deutschland, wenn ich an den rollenden Kubus denke, in dem das Bundesarchiv on Tour ist. „Roll´´ s raus“, lautete mal die Einladung zum Möbelkauf bei „Roller“, gemeint war, die Möbel selbst aus dem Geschäft zu „rollen“, damals verstand man unter einem Haus auf Rollen den klassischen Wohnwagen, nicht ein Holzhäuschen auf Rollen – so wie es für die „Zwergstätten “ gedacht ist, die aber auch auf Campingplätzen stehen sollen. Für „den Werner“ und seinen Assistenten wird es wohl eng im Tiny House, der Werner müsste auch die Leiter rauf. Und jetzt ist das so.
    Mir fällt der Monbijoupark ein mit dem „Tiny House“, in dem es Märchenaufführungen gab – denn man muss ja so ein „Tiny House“ nicht nur für Freizeit und Wasserspaß vorsehen, hier könnte ja auch Personal hin. „Komm´ mal ran!“ könnte eine ganz neue Bedeutung bekommen, nach Just-In-Time Produktionsverfahren, wobei der Lieferer sein Lager temporär an die Produktionsstätte andockt, könnte doch die „Zwergstatt“ auftragspünktlich heran rollen und man muss sich um das soziale Wohl des Arbeitnehmers gar nicht mehr kümmern. Will er sich frisch machen, macht er das „Zuhause“, im angedockten „Tiny House“, zum „Essen“ geht er auch da hin – und: Wer richtig gut sein will und im Assessment-Center als Sieger vom Platz rollen will, hat gleich jede Menge Werkzeug mit, welches das Herz des Auftragnehmers höher schlagen lässt.
    Boa, ist das innovativ. Hatten wir aber alles schon, und nicht nur in Lichterfelde und auch der ganze Populismus, aus jedem Auto ein Fahrrad machen zu wollen, nur um dann aus dem Fahrrad ein anderes Auto zu machen, neben viele große Häusern jede Menge kleine Häuser zu setzen,
    alles schon gehabt. Jetzt kommt die Sache wieder ins Rollen, Menschen mit Behinderungen braucht man auch für die „Zwergstatt“ nur in bestimmten Ausnahmefällen, zum Experimentieren – in der Spinne Zehlendorf wurde viel experimentiert, es ging nicht um Größe, nicht um
    Masse, es ging ums Experimentieren, und dabei blieben viele Menschen, so sie nicht sowieso zu Tode kamen, mit Behinderungen zurück.
    Was willste jetzt „Werner“? Einrichtung, die dir nicht gehört, oder Tiny House, das dir zwar gehört, aber mit dem du quer durch die Republik gerollt werden kannst, immer dahin, wo der „Frosch die Locken hat“.

    Sollte ich mal nicht mehr alleine leben können, ich wählte mir dann doch lieber eine Einrichtung aus. Bis dahin möchte ich bitte Mieterin bleiben, ich bin freiwillig Mieterin und weiß den Service einer Hausverwaltung sehr zu schätzen.

    Das „Tiny House“ kann doch schnell zur „Zwergstatt“ also Werkstatt als „Ich-AG“ werden. Als Alternative zur Wohnungsnot sehe ich das nicht.

    Für diejenigen, für die es nur ein Spaß nebenbei ist, weil es nur eine zweite Datsche ist neben einem anderen Haus, einer anderen Wohnung, ist das toll.

    Wer aber auf so ein Tiny House angewiesen wäre, als Alternative zur Mietwohnung, der müsste dann schon deshalb in die Einrichtung, weil das Tiny House bei Weitem nicht bietet, was reguläre Mietwohnungen bieten.

    Bei der Ausstellungseröffnung „Bundesarchiv“ wurde eine ehemalige Stasi-Gefängniszelle gezeigt, ich glaube in Cottbus, mit Hochbetten, eine Gefangenenpuppe hangelte sich die Leiter hoch, fast wie in einem Tiny House.

    Ein Mitarbeiter verwechselte zunächst den „Versammlungssaal“mit dieser Zelleneinrichtung – wenn man lange genug das ganze Bundesarchiv in 9 Quadratmeter-Format wahr nimmt, sein trautes Heim auf 8 Quadratmetern durchmisst,
    kann man sicher auch eine Gefängniszelle mit einem Versammlungssaal verwechseln – was ist das Maß des Menschen?

    Das müssen alle zusammen debattieren, damit Menschen mit Behinderungen nicht in Einrichtungen müssen, nur weil für sie kein angemessener Wohnraum mehr da ist.

  6. Guten Morgen Raul Krauthausen, ich komme heute früh zum „huge building“, was ja mit den Tiny Houses Hand in Hand geht. Der Weg ist verworren, ich reiste ab in Russland mit Giovanni Paolo Pannini, es ging und geht um das Bernsteinzimmer und die „mosaischen Paneele“. Googelnd kam ich im „Lycee Le Corbusier“, genauer im „Les Metiers des Batiment“ an, in der Möbelabteilung sah ich auch Bilder, außerdem „Rover“, mit diesem fuhr ich wiederum nach Great Britain, als Beifahrerin des Duke von Edinburgh, und so komme ich nach Brandenburg, 30 Jahre Mauerfall – Rover wurde gewürdigt in einem Video der „Germany Trade and Invest GmbH“.
    Da bin ich wieder in meinem Leben, auch in England – Rover gab es an der University of Warwick, 1991/92 war ich da.
    „Lycee Le Corbusier“ hat via Kunstabteilung eine Arbeit dank Benjamin Cotten und Philippe Zappadu veröffentlicht im Jahr 2017/18 „Sens Inclusion Design“, hier wird dafür plädiert, dass man Kunst, so sie inklusiv sein soll, eher gegenständlich gestalten sollte und hörbar machen für diejenigen, die sie nicht visuell erfassen können, auf einem Foto fasst ein lächelnder Mann mit schwarzer Brille ein Aktgemälde bei den Schenkeln – das ist ja mal genaue Sprache!
    Aber wer will es so haben mit der Kunst? Das Heft sieht aber noch ganz trendig aus, im Gegensatz zum Lycee selbst – eine Kaserne, ich möchte da nicht sein, mit riesigen Werkstätten, Internat etc.

    Fünf Sinne – mit denen bin ich wieder im Bernsteinzimmer.
    Wie gehen die Handelswege für all die Sachen, was geht in die Luft, was bleibt am Boden?

    Ost -West Geschichte auch noch. 1982 Ausstellung in Prenzlau, 1929 Galerie Bauer, Berlin.

    Albert Santos Dumont nahm an einem Wettbewerb teil, es ging darum, möglichst schnell um den Eiffelturm zu fliegen – kann man gut gebrauchen, auch fürs Business.

    Wie war das denn mit dem fliegenden Handel in Berlin?

    Einen schönen Sonntag und herzlichen Dank.

  7. Guten Morgen Raul Krauthausen, Handeln sei untersagt, lese ich in der Scheelestr. Berlin Lichterfelde Süd zwischen der 102 und 108. Auf einem grauen intakt aussehenden Schild lese ich „Seniorenwohnhaus Scheelestr. 110. Auch der Weg für die Feuerwehr ist hier markiert, er ist schmal und oben steht ein weißer Kombi beim Haus. Zuerst möchte ich wissen, wie das Seniorenwohnhaus aussieht und gehe hin. Es steht nicht „Seniorenwohnhaus“ dran, die Tür steht weit offen, rechts rote Briefkästen wie in einem Mietshaus, ich treffe niemanden im Haus, ich versuche, jemand zu finden, um nach dem „Seniorenwohnhaus“ zu fragen.
    Es ist niemand da. Es ist dunkel an den hellen Wänden ist ein einfaches Geländer angebracht, ein Rollator steht im Flur. Mit Aufzüge „Schindler“, innen rot, ein Krankenbett würde kaum reinpassen, meine ich, fahre ich in den vierten Stock, an einer weißen, eisernen Tür steht in schwarzer Schrift „Müll Schlucker Putz Raum“, um auf die große Dachterrasse zu gelangen, muss ich eine hölzerne Treppe benutzen, der Boden ist nicht plattiert, es ist ein grauer mattenartiger Boden. Die Terrasse könnte schön sein, wie vielleicht das ganze Haus, es ist gar nicht mal schlecht gelegen, die Substanz wirkt solide, die Flure sind breit, das Treppenhaus wirkt angenehm. Aber so kann man die Terrasse ja nicht benutzen. An der Glastür eine handschriftliche Anweisung: „Wer diese Türe öffnet, ist auch dafür zuständig, dass sie wieder geschlossen wird“. Die Tür kann nur öffnen, wer auf zwei Beinen sicher stehen kann und etwas Kraft an – keine Taste zum Öffnen der Tür – kein Durchkommen.
    Auch die Tasten neben den Wohnungstüren, mit denen man den Notruf bedienen könnte, sind so hoch angebracht, dass sie von Rollstuhlfahrern nicht erreichbar sind. Im vierten Stock steht „Möbellager“, wieder in schwarzer Schrift an einer weißen eisernen Tür. An einer anderen weißen Tür steht in schwarzer Schrift „Mieter Keller 5-66 zur W. W. Station“. Das „B & O Service Berlin GmbH“ – Schild ist noch zu sehen, es ist teilweise überklebt von der „degewo Technische Dienste GmbH“, die letzte Überprüfung erfolgte im April 2021.
    Ich nehme die staubige, aber durchaus ergonomisch angenehme Treppe wieder nach unten, einmal höre ich den Schindler-Aufzug summen, mir begegnet niemand. Unten nehme ich den Hinterausgang, Fahrräder, neuere , sportliche, stehen an der Seite im Flur, hier kann man so ähnlich mit dem Fahrrad hin, wie die Feuerwehr – über einen schmaleren Weg, der etwas ansteigt – der eine schafft es eben, der andere eben nicht.
    Von der 110, „Vordereingang“ führt eine älter aussehende Treppe in ein grasbewachsenes Rondell mit einem Baum, einem kleinen Hügel, als wäre ein Hund begraben, es ist wie eine Kuhle, man kann da nicht im Grünen sitzen, es ist auch keine Bank dort. Direkt dahinter Müllcontainer, Eierschalen liegen im Grünen, viele davon.

    Wer hat Schuld an diesem Seniorenwohnhaus? Zu sagen, es wäre die Deutsche Wohnen alleine, diese müsste noch enteignet werden etc, was brächte das den Menschen, die hier wohnen oder nicht wohnen, was den Menschen, die menschenwürdig wohnen wollen?

    Erschüttert setzte ich gestern meinen Spaziergang fort, in so einem Haus könnte ich leben, aber doch nicht so!

    Der kleine Traktor steht zwischen der Rückseite der 110 und vor dem Zugang 104, dieser ist gerahmt von seltsamen Toren und Betonstreben, die mich an das Flughafengelände Tempelhof denken lassen.

    Wie ist denn die Geschichte dieses Ortes, eingebettet in dem Gesamtkomplex der Deutschen Wohnen, die aber nicht nur von Deutsche Wohnen gestaltet wird?

    Damit später dank Tagesspiegel weiter zur Zeit Kurt von Schleichers. Einen schönen Donnerstag und besten Dank, Raul Krauthausen.

  8. Guten Morgen Raul Krauthausen, ich möchte gerne mit dem Thema „Inklusion“ und Gestaltungsfragen noch einmal kommentieren. Ich war in der Bäkestr., neben der 12, vor der 11, wo es schicker aussieht, aber genauso undurchsichtig ist wie in der Scheelestr. 110. Autos passen so gerade zwischen 11 und 12 durch, ich spazierte unzählige Male an dieser schmalen Einfahrt vorbei, sie fällt kaum auf, ist aber nicht als Privatweg deklariert, gar nicht deklariert. Links zur 12 hin eine Wand mit grünglasigem Feld, sieht wie Bunzlauer Glas aus. danach ein sehr altes Gebäude mit Spitzdach, roten Ziegeln, ein freundlicher Mann sagt in gebrochenem Deutsch, er mache nur das Dach. Ich möchte fotografieren, er geht so lange weg. Auf der anderen Seite vorne erst etwas grüner Garten, Holzhäuschen, ein neueres, ein älteres, weiter hinten ein vollkommen „ausgeschlachtetes“ Haus, nur noch Reste des „Gerippes“ sind übrig, aber mit sehr schönen schmiedeeisernen Fensterrahmen. Darin alte Sachen, Sofas – eine Werkstatt, auch das. Es ist niemand zu sehen, dahinter ein idyllisch aussehendes und relativ neu erbautes Fachwerkensemble, Autos stehen davor. „Was will die“? Höre ich jemand aus dem Haus. Ich gehe wieder – es ist eine Parallelwelt, nie gesehen vorher. In der 13 wird Tennis gespielt, die 11 ebenfalls ein schöneres Haus, der Schlossparkgrill firmiert unter Bäkestr. 9, ich hätte gedacht er hätte eine Nummer am Hindenburgdamm, aber an den Straßenecken ist das manchmal so, nicht nur in diesem Fall, auch mit der Lindenstr. in Lichterfelde-Süd ist es am Eckhaus kompliziert. Die Apotheke ist die Lindenstraße 1a, die Müllerstr. 1 wiederum ist auf der Rückseite des Apothekengebäudes.

    Gehe ich den Teltowkanal entlang von der Gedenkstele für das ehemalige Außenlager des KZ Sachsenhausen entlang, komme ich zu einem Rasen mit einer Reihe kleinerer Gebäude im Hintergrund.
    Das Tor stand auf, Mitarbeiter mit einem gemieteten Auto räumten fleißig aus. Ich lief den Rasen einmal ab und sah Lichterfelde-Süd aus einer anderen Perspektive an.
    Dazu später mehr im Tagesspiegel zu Kurt von Schleichers Zeiten.
    Besten Dank Raul Krauthausen. Einen schönen Freitag.

  9. Zu dem Häuschen, bzw. den Häuschen auf dem Rasen, den der Steglitzer Tennis Club 1913 zu DM Zeiten noch für sich alleine beanspruchte, schrieb ich schon, ich wusste gar nicht, dass da mehrere Häuschen sind, und belebt war zumindest eines gestern auch. Schwere Baumscheiben liegen da, vielleicht noch die Kaiser Wilhelm Eiche, wer weiß? Elektrik gibt es, man wird gewarnt. Ein verblichenes Plakat des Sportvereines Viktoria Berlin hängt dort auch noch, Angebote für Kinder werden angekündigt, das muss lange her sein, das Plakat ist ganz verwaschen.
    Geschichtlich geht es nachher um die Egon Kleine Brücke, die von der Wismarer Str. aus, hier gibt es auch noch eine Eugen Kleine Kleingartenkolonnie von 1949, auf einer Seite bis zur Gartensiedlung Giesensdorf führt, hier wurde in diesem Jahr der komplette Vorstand ausgetauscht. Beide Kleingartenkolonnien sind nicht gut zugänglich, was ich angesichts ihrer Größe nicht gut finde, ein paar Wege kreuz und quer hindurch sollten inklusiv möglich sein. Auf dem Weg zum Ostpreußendamm sehe ich einige alte Holzhäuser, aber auch ein paar alte, weiße Häuser, die ich so aus meiner Kindheit kenne, Häuser von „Köttern“, ein „Kotten“ ist ein kleines Wohnhaus, auch Werkstatt manchmal. Wenn ich am Ostpreußendamm ankomme, bei Vattenfall nebenan, sehe ich die Außensportanlage, auf der nun die Bauoffensive der Bildungsverwaltung statt findet. dahinter das Ausweichgebäude, dahinter dahinter, dann das bläuliche Häuschen, wie groß es wirklich ist, kann ich gar nicht sehen, es hängt viel Efeu darüber. Wo bin ich jetzt eigentlich? Noch in der Bauoffensive oder schon bei der Evangelischen Kirchengemeinde Petrus Giesensdorf? Ich weiß es zunächst nicht. Dann aber passiert mir ein Missgeschick. Hin gekommen zu dem bläulichen Häuschen bin ich durch das Tor bei den Salat- und Petersilienkästen, Familie D ´ Agostin scheint sie zu bewirten, etwas Werbung für Jacob´´ s Kaffee ist auch da, eine junge Frau sagt „Hallo“, als ich durch das Tor gehe. Dann nimmt mich der Garten in sich auf, was für ein Garten – wie bei Marie Luise Kaschnitz irgendwie- ich gucke und gucke, sehe das Bild mit den Babys, die als Bärchen verkleidet sind, sehe die zwei Schaukeln, eine alte, eine neue, wie schön das alles. Ich will nun wieder gehen, da ist das Tor zu! Ich laufe einmal rundum, nichts – alles zu! Zum Glück sehe ich die junge Frau wieder, sie holt jemand mit einen Schlüssel, ich werde befreit.
    Auf der Vorderseite steht auf der Tafel, das Haus wäre von Bruno Möhring, allerdings mit dem alten Pfarrhaus dazu. Brücken soll Bruno Möhring auch geschaffen haben.

    Die Egon Kleine Brücke soll von 1955 sein, quer über der Wismarer Str. sehe ich eine Rille mit einem Kabel – wo kommt das denn her?
    Zum ersten Mal ging ich bei dem Haus mit den „Master-Kästchen“ bis unten an den Kanal, unten ist es ein kompakt gebautes Haus, wofür ist das, ist das gewesen?

    Warum soll die Emil Schulz Brücke früher Giesensdorfer Brücke geheißen haben? Und dann ist da noch die Sache mit Ludwig Carstenn-Lichterfelde, es gab Menschen, die hießen Lichterfelde, das weiß ich auch erst, seit ich gestern endlich mal auf die Insel ging am Hindenburgdamm.

    Aber heute geht es zur Brücke – in der Kleingartenkolonnie Giesensdorf, das möchte ich noch erwähnen, traf ich „den Werner“ – mit dem Bild schließe ich für heute. Es ist auch hier das Problem, wie an den anderen Stellen. Hier ist es anrührend, ein romantischer Garten, aber intransparent, genau wie in der Scheelestr. und in der Bäkestr.

    Ich suche Spuren, andere legen sie, so geht Arbeitsteilung. Nun zu Bruno Möhring und der Brückenfrage.
    Besten Dank Raul Krauthausen. Einen schönen Freitag noch.

    Damit geht es jetzt zum Tagesspiegel.

  10. Guten Abend Raul Krauthausen, bei Bruno Möhring und der Brückenfrage bin ich noch nicht angekommen, Wanda Nowak hält mich noch beschäftigt. Ich bin dennoch gerne wieder hier, denn mir ist noch eine „Werkstattsituation“ eingefallen, meine eigene, es ist die digitale „Werkstatt“. Seit ich hin und wieder mal auch offen darüber schreibe, dass ich eine Behinderung habe, das ist ja jetzt seit ein paar Jahren so, hat sich Einiges verändert, wie mir scheint. Zum Einen bin ich für manche Social Media Teilnehmer interessant in dem, was ich mache, weil ich ein Recherchetalent habe, was nützlich ist. Dann aber bin ich auch wieder als „Unnormale“ in der Kategorie: „Der müssen wir etwas helfen“ untergebracht – und das ist ja eben wie eine Werkstatt, und ich will das gar nicht. Das ist nicht nur bei Social Media so, das ist auch analog so. D.h. das Problem ist grundsätzlich, dass eine Hilfe aufgezwungen wird, die ich nicht wünsche. Das führt dann wiederum dazu, dass „mein“ Werk auch nicht mehr „mein“ Werk ist, weil sich die ungebetenen Trittbrettfahrer ja zu Gute halten, dass es gar nicht meines wäre, weil man ja mit hülfe.

    Wann hört der Mist endlich auf? Wenn ich als Mensch mit Behinderung eine Hilfe wünsche, erfrage ich sie, beantrage ich sie. Diese paternalistischen und maternalistischen und überheblichen Hilfsaktivitäten dienen keinem anderen Zweck als der Benutzung meiner Person, der Aneignung meiner eigenen Leistung, so gucke ich da drauf. Und ich habe das nie erlebt, bevor ich nicht meine Diagnose öffentlich gemacht habe. Da ging das los, und ist seitdem immer etwas mehr geworden, so kommt es mir vor.
    Ich habe aber wirklich keine Lust darauf, was fällt den Leuten denn ein, das so zu praktizieren, egal ob analog oder digital? Ich wünschte, sie gingen mir aus der Sonne.

  11. Guten Tag Raul Krauthausen, heute war ich wieder am Ostpreußendamm, eine „Bierbank“ weckte meine Aufmerksamtkeit, hier gab es Gastronomie und Gärten zu Bürgermeister Schmidts Zeiten, der auch Schulen gebaut habe. Heute steht die Bank vor einer Flüchtlingsunterkunft, für die sich die AWO zuständig erklärt. Das eiserner Hausnummernschild mit der röhrenartigen Einfassung gleicht dem in der Scheelestr. 110. An der Ecke zur Lippstädter Str. ist wieder so ein Schild, es wird darauf hingewiesen, dass es einen „Überhydranten“ auf dem „Grundstück“ gebe und außerdem Platz für „Müllfahrzeuge, Lieferfahrzeuge“. Der Platz grenzt an das nicht zugängliche Wäldchen hin zur 108, auf dem Platz auf dieser Seite steht ein kleines Gartenfahrzeug in roter Farbe „Ape 50“, ein sog. Kleinkraftrad, dass schon ab 14 Jahren gefahren werden dürfe. Vor mir ein helles Flachdachgebäude, ein aufgemalter Bär, in der Mitte, schwarz auf weiß ein stilisiertes Rad, um das das Wort „Jugendwerkstatt“ herum geschrieben ist. das stilisierte Rad hat innen eine Nabe angedeutet und drei Ketten zur äußeren Radbegrenzung. Das helle Flachdachgebäude führt die Hausnummer „5“, das sehe ich, wenn ich von der Lippstädter St. aus darauf gucke. Auf der Seite mit dem roten Gartenfahrzeug, dass mich auch an das rote Traktorchen in der Scheelestr. erinnert, dort stand „degewo“ drauf, ist ein großes, eisernes Tor. Ganz rechts firmiert auf einem Schild das „Bezirksamt von Berlin Abt. Jugend und Sport. Schwarze Schrift, eine gelbe Krone oben, darunter der Zunge heraus streckende Berliner Bär. Lins von diesem Schild auf einer größeren Tafel ist wieder, schwarz auf hellem Grund, der stilisierte Ring zu sehen, so wie an dem Flachdachgebäude an der Lippstädter Str. 5, hinter dem Parkplatz vom Ostpreußendamm aus.
    Auf dieser Tafel steht geschrieben, wieder der Form des Ringes folgend:
    „Jugendwerkstatt Ostpreußendamm 110
    12207 Berlin, Tel. 7124026
    Bz. Amt Steglitz Zehlendorf“

    Ich dachte, am Ostpreußendamm 110 firmiere die „Minhof GmbH“.
    Teilen sich das Bezirksamt und die Minhof GmbH die Adresse? Dann frage ich mich auch, welchen öffentlichen Auftrag das Bezirksamt Steglitz Zehlendorf, die Abteilung Jugend und Sport hier erfüllt?

    Und wenn ich so meine Texte schreibe, wird sicher wieder jemand ankommen und meinen, das wäre zwanghaft und das schriebe ich alles nur wegen meiner Behinderung.

    Ich schreibe es gerne noch einmal hin: Ich schreibe es hin, damit es geteilt werden kann, damit Nachrichten auch ankommen, damit Probleme der Inklusion gelöst werden können und Werkstätten genauso sorgfältig beachtet werden wie die Staatsbibliothek zu Berlin.

    Besten Dank Raul Krauthausen

  12. Guten Tag Raul Krauthausen, heute bin ich die Luzerner Straße entlang gelaufen, sie ist ja nicht mehr lang, geht nur vom Thuner Platz bis zur Carstennstr. und heißt dann Osteweg.
    Am Thuner Platz stand das Tor zur Leichenhalle offen, der Eingang zur Leichenhalle war ebenfalls geöffnet. Eine ältere Frau hatte einen Karton mit Hortensien dabei, sie hätte den Weg mit dem Auto beinahe nicht gefunden, sagte sie, aber dann habe sie doch erinnert, wo es lang gehen müsse. Demnächst ist die Bushaltestelle am Thuner Platz vorübergehend gesperrt in Richtung Wismarer Str.
    Ich kann einen kurzen Blick in die Leichenhalle werfen, wirklich kein freundlich gestalteter Ort, weiße Kacheln überall, ein Arbeitshinweis hängt an der Wand, rechts stehen Kartons mit der Aufschrift „Synanon“.
    Das ist doch unangenehm, und ich verstehe nicht, was das soll. Ein paar rote Dachpfannen liegen auch in einer Ecke, eine Schubkarre mit eisernen Schirmständern, die sehen ganz hübsch aus, die Schirme fehlen aber. Eine Treppe führt in den oberen Bereich des Gebäudes, welches die Rückseite darstellt von dem Gebäude, vor dem sich die Trauergäste versammeln für die Beerdigung.

    Vor dem Tor zur Leichenhalle, auf der Straße stehen zwei Anhänger hintereinander, einer ist fast ganz aus Metall, „Hulco“, der andere hat eine Aufschrift „Jestem z Gdańska“ „Ich bin aus Danzig“. Dieser Anhänger ist mit Holz verkleidet an den Seiten und hat auch an der Ladeklappenseite eine „Hydraulik“, aber nicht mit Öl betrieben, sondern man kann sie mit der Hand bedienen, um etwas auf- oder abzuladen.
    Persönlich würde ich nun den „Danziger“ bevorzugen, wenn ich es leichter haben wollte, beim Auf- und Abladen schwererer Sachen.

    Ich denke mir, vielleicht hatten die Menschen in Danzig überhaupt früh Hebetechniken entwickelt wegen der Werft, da braucht man das doch andauernd.

    Wenn die Luzerner Str. aufhört Luzerner Str. zu heißen, heißt die Osteweg, erst noch breiter, dann schmal, wie der Radweg beim Krahmersteig. Es steht am schmalen, roten Osteweg öfter „Feuerwehrzufahrt“, ich frage mich aber, wo die Feuerwehr da zu fahren könnte und viel Platz ist auch nicht. Dann aber wird der Osteweg wieder breiter, nicht mehr weit von der „Wannseebahn“, die rostig ist und derzeit nicht in Betrieb. Sehe ich nach rechts, ist in der Ferne ein Hochhaus zu erkennen, es befindet sich am oberen Ende der Finckensteinallee, von wo dann auch die „Hampsteadstraße“ abgeht, benannt nach Hampstead in England, wo ich gerne hin fahre.
    Links runter geht es zur Ecke Beeskowdamm, Wupperstr. Auch hier sind wieder Werkstätten, die BBW firmiert auf einem Schild für die Wupperstr. 2-10, die „FDS“ – Stiftung zur Förderung Sozialer Dienste befindet sich in der Wupperstr. 17-21, auf der Seite von die Bahn mal entlang fuhr. Bei der „FDS“ sitzt eine Familie hinter einem Maschendrahtzaun an der Straßenseite, ein Kind spielt, dahinter ein Tischtennis-Tisch, wie ich ihn auch bei der Schule bei den Mac Nair Barracks sah und auch auf dem Parkfriedhof Lichterfelde, mit Blick auf die Mac Nair Barracks.

    Vom Kind bis zum alten Menschen – überall Werkstättenbeteiligung, ohne das so richtig ersichtlich wird, wer was macht. Das sehe ich kritisch.

    Andererseits lockt das Weltall – lockte schon Manfred von Ardenne – und damit komme ich später gerne auf die Spuren zu Kurt von Schleichers Zeiten.

    Besten Dank Raul Krauthausen. Einen schönen Dienstag.

  13. Guten Abend Raul Krauthausen, es hat Streit gegeben, der „Beirat Junge Digitale Welt“ beim Bundeswirtschaftsministerium habe befunden, die Presse berichtete zu kritisch über junge Start Ups.
    Ein Schuldiger, Herr Gerlinger, wurde gefunden, er ist schon zurück getreten. Leider gibt es aber keinen Beitrag für „inklusive digitale Welt“, was ich kritikwürdig finde, denn es möchte ja jeder bedacht werden unter dem Dach des Bundeswirtschaftsministeriums wie jedes anderen Ministeriums.

    Besten Dank und einen schönen Abend.

  14. Guten Morgen Raul Krauthausen, „Masterplan Wohnen“ lautete der Anspruch vor Jahren schon, Lorenz Maroldt mahnt dies im heutigen Tagesspiegel Checkpoint an. Bei „drohendem Wohnungsverlust“ sollen „mobile Präventionsteams“ einschreiten. Nur was heißt das? Gestern lief ich in die Bogenstraße, vom Ostpreußendamm aus, kurz bevor die Bogenstr. Schillerstr. heißt, ist eine größere Wohnanlage, sie sieht von außen auch nicht anders aus als es in der Scheelestr. 110 aussieht, wo ich innen drin war und nicht wohnen wollte. „Drohender Wohnungsverlust“, das kann für solche Häuser zutreffen, aber kommen da „mobile Präventionsteams“ vorbei um zu sagen: „Wir suchen mal gemeinsam eine Wohnung, die zu Ihnen passt“? Das ist, fürchte ich, nicht gemeint.
    Die Bogenstr. wirft Fragen auf, gestern trank ich nicht vom Wasser des lustigen, blau angestrichenen „Kaiserbrunnen“, 1985 sei er aufgestellt worden, beim letzten Besuch nahm ich einen Schluck, gestern las ich auf einer blauen Tafel der Berliner Wasserbetriebe, es sei kein Trinkwasser, da der Brunnen erst gereinigt werden müsse – mein Besuch ist schon etwas her und ich hoffe, kein „Restwasser“ aus dem „Kaiserbrunnen“ mehr in mir zu haben.
    Zur Bogenstr., direkt auf die Berliner Wasserbetriebe zu, geht es auch über den Hochbergweg, weiter unten mit Rondell, heute bepflanzt, früher konnte so ein runder Platz auch als Parkplatz für Kutschen oder Wagen dienen. Hier ist die Gegend schicker, Carstenn-Villen Stil wie in Lichterfelde-West. Die Bogenstr. scheint eher als „Umgehungsstraße“ gedient zu haben, sie ist betoniert, breit, Zufahrtsstraße für Baumaterial?
    Die Bogenstraße ist ein Teil-„Bogen“ und geht in die Schillerstr. über, die den „Bogen“ größer macht oder umgekehrt.
    Gestern stand ich fasziniert vor der Schillerstr. 14, nicht zum ersten Mal.
    Es ist heute ein Anbieter für Verhaltenstherapie dort untergebracht. Unklar scheint, wer hier früher war.
    Ein Kurhaus hätte Wasser gebraucht, und Gärtner, was war in der Bogenstr., bevor die Berliner Wasserbetriebe dort einzogen? Damit geht es später weiter beim Tagesspiegel zum Beitrag dank Thomas Lippold.
    Besten Dank Raul Krauthausen. Einen schönen Freitag.

  15. Guten Morgen Raul Krauthausen, von der Schillerstr. ist es nicht weit zur Giesensdorfer Str. und zum „Barnackufer“. Ich lief oft daran vorbei, gleich auch wieder. Über das Wort „Barnackufer“ wundere ich mich, denn ich finde hier kein „Ufer“ bzw. schon einen recht trockenen Graben, vom Ostpreußendamm aus, die Bäke war es wohl gewesen, denke ich. Das Buch „Teltowkanal 80 Stationen und Geschichten von Peter Hahn und Jürgen Stich, oaseverlag, Badenweiler 2014, zeigt auf S. 234 eine Abbildung „Hafen-Lichterfelde um 1906“ ich kann darauf auch noch „Klickow´ s Verlag Lichterfelde-West“ lesen, leider fehlt eine genauere Quellenangabe zur Abbildung, wer der Fotograf gewesen ist, vielleicht war es Oskar Barnack? Zu Oskar Barnack schrieb ich schon, das weiß ich, aber ich kann das nicht präzise abrufen, nur ungefähr aus meinem Gedächtnis, deswegen muss ich da wieder nachsehen. Es muss jemand gewesen sein, der erstens die Möglichkeit hatte von weiter oben, vielleicht aus einem Zeppelin heraus, zu fotografieren, und außerdem jemand mit einem funktionstüchtigen Objektiv an der Kamera. Auf der Abbildung sehe ich einen Kanal und rechts geht ein Seitenarm ab in einen Hafen, links unten meine ich einen Teil des Rathauses Lichterfelde erkennen zu können, ich wüsste nicht, was es sonst sein könnte. Mich bestärkt die Annahme, weil ich meine links oben das Haus „Unverdorben“ sehen zu können und einige Häuser dicht dabei, die ich so, beim Ansehen jetzt nicht zuordnen kann. Dann wäre das heutige“Barnackufer“ am Ende der Abbildung etwa, wo die Brücke zu sehen ist, aber sehe ich das richtig? Ungenaue Sprache und ein Bild, dass ich nicht zuordnen kann. Die Autoren hielten auf S. 233 fest, zum Bau des Heizkraftwerks Lichterfelde:
    „Zwischen Königsberger- und Wismarer Straße wurde unmittelbar am Hafen Lichterfelde im Frühjahr 1970 mit dem Bau des Heizkraftwerks Lichterfelde begonnen“.
    Von wo aber sehe ich, wenn ich die Abbildung sehe? Was ich links sehe, passt nicht zu den Orten und Häusern die ich heute sehe, wenn ich von der Wismarer Str. aus am Teltowkanal Richtung Königsberger Str. gehe. Ich sehe ein kleines Haus mit einem kleinen Holzhaus dahinter bei der Hafeneinfahrt.
    Auf S. 224 sehe ich eine Abbildung mit der Beschreibung „Gebäude der Zollverwaltung Berlin (West) an der Eugen-Kleine Brücke mit dem nach 1978 geschaffenen Anlegekai“. Vor dem Haus in der Abbildung von S. 234 geht eine Brücke vorbei mit deutlich erkennbaren Schienen, diese Brücke verläuft quer zur heutigen Eugen-Kleine Brücke, was auch die Abbildung auf S. 224 dokumentiert.
    Auf der Eugen-Kleine-Brücke ist noch immer eine Spur mit einem Kabel erkennbar, ich frage mich schon lange, warum? Ist es wirklich noch ein „Gedenkrest“, der von der Brücke mit den Gleisen, die könnte für die Anhalter Bahn gewesen sein, übrig geblieben wäre?
    Möglich, aber sicher? Das ist eben ungenaue Sprache, und ich rätsele und rätsele. Dumm komme ich mir vor, als kapierte ich nichts, wo ich doch schon so viele Jahre hier gehe und gehe und gehe. Aber da sollte man sich nicht verunsichern lassen. Das ist, auch wenn ich nicht immer geschickt zu Werke gehe, definitiv kompliziert, und das ist eine Barriere, die weg muss!
    Das Bilder ansehen und die Zeitpunktbetrachtung 1906 reichen nicht aus, ich muss Schritt für Schritt versuchen, das „Barnackufer“ zu enträtseln, und habe wohl eine Frage, die von immer: Bin ich auf den Spuren des Antisemitismus unterwegs? Wen traf er?
    Damit geht es später dank Tagesspiegel weiter.
    Besten Dank Raul Krauthausen und einen schönen Sonntag.

  16. Dear Raul Krauthausen, I took a walk along Teltowkanal,
    the left picture via Twitter shows the perspective while standing directly on „Eugen-Kleine Bridge“, direction „Emil-Schulz Bridge“.
    The left photograph shows the perspective while standing at Goerzallee close to the former Mc Nair Barracks, Place 4. of July.
    Standing at Goerzallee I see four towers, the tower to the left is the one recently built, I see it at first, taking a walk from Ostpreußendamm to „Heizkraftwerk Vattenfall“, passing by former Bäke River leading to „Barnackufer“. At Barnackufer some hundred metres to the right is House „Unverdorben“ at Giesensdorfer Str., entering Schillerstr. I see former City Hall Lichterfelde, which is now „Volkshochschule“.

    Looking from Goerzallee (picture to the right) I see the fourth tower to the left, where House Unverdorben is very close, I know it due to the tower, that I see.

    If somebody would try to take a photograph, let´s say from the tower of the former Mc Nair Barracks, one of the hig´hest points in that area, would my idea hold true or not?

    I would be glad if somebody gave it a try, as the history of the time before „Telefunken“ is still not completed and if there were traces of antisemitism, they should be reveiled in order to prevent developments like that of the end of the Republic of Weimar, leading to national socialism and the shoah.

    Later this day I go on with the year 1906 thanks Tagesspiegel, the same year the photograph is said having been taken.

    Have a good Sunday.
    Thank you again Raul Krauthausen for your work and the generous forum here.

  17. Guten Morgen Raul Krauthausen, besten Dank wieder einmal für Ihren Beitrag, gestern versuchte ich, von der Müllerstr. aus zum Ostpreußendamm und dann durch die Kleingärten zur Goerzallee zu gelangen. Am Anfang der Wismarer Str. ging ich los, ein freu´ndlicher Hopfengärtner versicherte mir, dass ich durch laufen könne, bis zum Teltowkanal. Zunächst war ich wie in einem Labyrinth, wunderschön bunt, blühend, aber ganz enge Wege, ich hatte leichte Beklemmungen, trotz der Schönheit der Pflanzen. Hier kannst Du nicht weg, dachte ich, wenn Dich jemand antreibt, es gibt kein Weglaufen nach rechts oder links, trotz der vielen Büsche und Bäume. Das war in der Kleingartenkolonie „Eugen Kleine Brücke“, die verließ ich an der Wismarer Str. am Teltowkanal, schräg gegenüber des Denkmals für die Zwangsarbeiter des ehemaligen KZ-Außenlagers Sachsenhausen. Ich dachte, das hätte ich damals kaum mitbekommen, wenn hier Menschen in die Gärten geschleust wurden für die Zwangsarbeit. Neben dieser Kleingartenkolonie ist schon die nächste, die heißt „Neues Leben“ und ich kann bis zum Prettauer Pfad durch laufen, hier sind die Wege etwas breiter, es ist nicht so lieblich, aber auch nicht so eng, wie in der vorigen Kleingartenkolonie, die nicht überall so enge Wege hat, aber in dem Teil, der bis in den Ostpreußendamm reicht, besonders, hatte ich den Eindruck. Verstecken könnte man sich andererseits aber auch, wenn man jemand kennt, der einem wohl gesonnen ist, wäre es nicht leicht, für Gegner, einen wieder zu finden. Das kann eben immer alles gut oder schlecht sein. In der KGA Neues Leben sehe ich jetzt vor mir ein weißes großes Haus mit einem runden Giebel, ich höre Stimmen, Kinder, eine erwachsenere Stimme klingt unmutig, nach Beschwerde, ich verstehe die Worte nicht.
    Dann stehe ich vor einer Baustelle maPrettauer Pfaddllem Belag aufgeschütteter Weg führt dort hinein, da kann ich aber nicht hin, weil es verboten ist, die Baustelle zu betreten. Ich sehe einen kleinen Hügel, der von dieser Seite am Morgen eher dunkel aussieht. Wenn ich aber Ecke Bröndbystr. Prettauer Pfad einbiege, um das Areal von der anderen Seite wieder Richtung Teltowkanal zu betrachten, leuchtet das Material jetzt hell, ich habe den Haufen via Twitter geteilt.
    Wo die „Lebenshilfe“ ist, sehe ich, weiter Richtung Kanal ein Oberlicht auf einem flachen Gebäude. Was kann da sein? Hinter der Hausnummer 56 kommt der Teltowkanal, das verstehe ich aber erst gar nicht, er sieht so anders aus, wenn ich ihn von hier aus betrete, denn erst jetzt fällt mir diese sehr kleine Brücke mit der winzigen ins Wasser führenden gelben, schon rostigen Leiter auf. Das war für Kinder, denke ich, und zwar ganz konkret für Kinder, die laufen können, nicht für Kinder im Rollstuhl.
    Rechts neben der kleinen Leiter geht es jetzt den Teltowkanal entlang, aber ganz konkret nur für Leute, die laufen oder Fahrradfahren können, es ist dort eine kleine Treppe – völlig unsinnig, wie es zunächst scheint – und eine Spur für einen Radweg offen. Ich denke jetzt: Das war Absicht, denn es gibt immer auch Menschen, die sollen gar nicht weg oder irgendwo hin können. Das soll aber andererseits auch nicht so auffallen, denn wenn es auffällt, empört es doch noch viele Menschen, denke ich.
    Aber das fiel mir erst jetzt auf, ich war sonst von dem Charme der Pflanzen, des Wassers, der Reiher abgelenkt, nur der Weg entlang der „Lebenshilfe“ war für mich der Lehrpfad für eine ganz fiese Barrierenpolitik, und zwar für die Mobilität des Menschen, nicht für die Produkte, die kann man hier mit dem Auto wegfahren oder mit dem Schlepper – und das konnte man früher auch schon, Fahrzeuge gibt es ja schon sehr lange. Ein „Flachbau“, meine ich gestern verstanden zu haben, hätte sich hier befunden, ein Münsteraner Unternehmen habe ein Wohnhaus im Prettauer Pfad 38, ist das hier? geplant gehabt, lese ich auf der Homepage der „Info-Bau Münster“ in der Bahnhofstr. Münster in NRW.
    Das sind die „Kleinbauprojekte“, dies ist nur ein Beispiel, bei sehr vielen Adressen findet man sowas leider, und nicht nur bei der Hausnummer, sondern auch auf dem Weg – Bsp. Bahnhof Lichterfelde-Süd. Es wurde mal, wann genau? entschieden, dass Menschen wie ich, Menschen, die hier leben, nur zwischen Teltow und Hennigsdorf bzw. Waidmannslust hin und her fahren sollen, ohne umzusteigen. Da frage ich mich doch auch: Wieso das denn? Es gibt drei, wiewohl etwas eng stehende Gleise, das hintere grenzt an die Parks Range, hier fährt auch der „Fex“ – der Flughafenexpress zum BER vorbei – wieso vorbei? Hielte er, könnte ich nicht einsteigen, es müsste erst einmal ein Bahnsteig her, auf der anderen Seite – warum ist da keiner? War da mal einer? Wer einen Einstieg hat, dem nutzt ein Bahnsteig überhaupt erst, sonst nutzt er nicht.
    Wie war das für die Handelswaren? Gut erkennen kann ich zumindest noch etwas am Bahnhofsdenkmal „Goerzbahn“, da will ich noch einmal hin, die Berliner Woche hat 2018 festgehalten, dass die Goerzbahn zum letzten Mal gefahren sei. Den Beitrag verlinke ich gerne noch.
    Ich wechsele dann später am Tag zur Geschichte, denn ich möchte das Jahr für Jahr wissen, wie es dazu kam, dass so wenige Bahnverbindungen übrig blieben, und welche Rolle dabei der Antisemitismus gespielt haben kann, denn es wurde es wurde ja nicht jeder abgehängt, nicht persönlich und nicht mit seinen Waren.

    Besten Dank Raul Krauthausen, einen schönen Dienstag noch.

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