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Raul Krauthausen - Aktivist

#TeamWallraff und die Konsequenzen

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Das investigative TV-Format “Team Wallraff – Reporter undercover” deckte in dieser Woche unhaltbare und menschenunwürdige Zustände in mehreren Einrichtungen für behinderte Menschen auf. In den sozialen Medien entlud sich Entsetzen und Wut – sofortige Aufklärung und massive Konsequenzen wurden gefordert.
Organisationen wie AbilityWatch werden das Vorgehen kritisch beobachten und begleiten – und weitere Missstände sammeln und veröffentlichen.

“Unter dem Stress eines geringen Personalschlüssels bildet sich vielfach eine Art Kultur der Gewalt und Fremdbestimmung, an der sich neue Mitarbeiter*innen orientieren. Es ist für mich unfassbar, dass im neuen Bundesteilhabegesetz Heimunterbringung immer noch – je nach Kosteneinschätzung außenstehender Sachbearbeiter – als „zumutbar“ gilt.“

Rebecca Maskos
behindertenpolitische freie Journalistin und Doktorandin der Disability Studies

 

Was war in der TV-Sendung zu sehen?

Das “Team Wallraff” war ein Jahr lang wiederholt undercover in Sondereinrichtungen unterwegs: In einer Einrichtung der Lebenshilfe Leverkusen für jüngere “schwerstbehinderte” Menschen, in einem Heim der Lebenshilfe Speyer für ältere Menschen mit Behinderung und in einer Lebenshilfe-Behindertenwerkstatt, den Rurtalwerkstätten, wurde eine Journalistin als Schein-Praktikantin mit versteckten Kameras eingesetzt.

Das Ergebnis war erschreckend:
Wiederholt wurde beobachtet, wie Menschen mit Behinderung der Willkür des Pflegepersonals ausgeliefert waren und dabei gequält, verhöhnt, in ihrer Freiheit eingeschränkt wurden – und teilweise sadistische Strafmaßnahmen ertragen mussten.
Ein Beispiel: Ein älterer Mann mit einer spastischen Lähmung wurde über einen längeren Zeitraum immer wieder dafür bestraft, dass er sich beim Trinken bekleckerte. Es ist in den Aufnahmen deutlich zu erkennen, dass seine Arm- und Handbewegungen aufgrund der Spastik unkoordiniert sind – er wird also wegen seiner Behinderung diszipliniert und verhöhnt.
Von den Betreuer*innen wurde dem Mann vor versteckter Kamera immer wieder boshaftes Verhalten unterstellt.
Einige der Bestrafungsmaßnahmen: Freiheitsberaubung, stundenlanges Sitzen im dunklen Raum, in die Knie zwingen, Nahrungsentzug, Streichen von Freizeitaktivitäten.

 

Meine Meinung zur Sendung und der Situation in Sondereinrichtungen

Während der Recherchen und Dreharbeiten traf sich das “Team Wallraff” mit mir und zeigte einige der aufgezeichneten Szenen, um mich nach meiner Einschätzung zu fragen.

Ich war damals schon erschrocken – allerdings bin ich nun über das gesamte Ausmaß der dokumentierten Qualen und Menschenrechtsverletzungen zutiefst schockiert.
Aber nicht überrascht.

Wir Behindertenrechtsaktivist*innen prangern schon lange an, dass behinderte Menschen in Sondereinrichtungen einschränkt, isoliert und im schlimmsten Fall psychisch gebrochen und physisch misshandelt werden. Sexueller Mißbrauch von “Schwerbehinderten”, die sich weder wehren noch artikulieren können, ist ein weiteres Thema, das bisher von der Politik vernachlässigt und von Einrichtungen totgeschwiegen wird. Eine Studie des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat ergeben, dass Frauen mit Behinderung zwei bis dreimal so häufig sexuelle Gewalt erleben wie Frauen ohne Behinderung. Konsequenzen in Sondereinrichtungen gab es durch dieses Studienergebnis bisher allerdings nicht.

Was die Aufnahmen im “Team Wallraff”-Beitrag enthüllen, sind ausgelebter Sadismus, Gewalt, Spott, Vernachlässigung, Fremdbestimmung seitens des Pflegepersonals.
Und das ist in vielen Einrichtungen Alltag.
Es untermauert das, was wir Aktivist*innen immer wieder von Opfern und Angehörigen mitgeteilt bekommen und erleben: Strukturelle Gewalt, die nicht an die Öffentlichkeit gelangt, weil die Taten totgeschwiegen und verheimlicht – und Beschwerden, Ängste und Hilferufe der behinderten Menschen nicht ernst genommen werden.

Die Ausgabe “Team Wallraff – Reporter undercover – in Behinderteneinrichtungen” hat das Problem – wenigstens kurzzeitig – in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.
Dabei ist es unwichtig, dass es sich um ein RTL-Format handelt und die Darstellung der Ergebnisse dementsprechend präsentiert werden. Ja, es stimmt, wir müssen jetzt aufpassen, dass nicht der Skandal, die Betroffenheit der Zuschauer*innen und die Erlebnisse der Wallraff-Mitarbeiter*innen zu wichtig genommen werden. Sondern dass das Augenmerk auf den Opfern liegt – und auf der Zerschlagung der Umstände, die zu einem Umfeld führen, die solche Taten möglich machen.
Die Anschuldigungen gegenüber dem “Team Wallraff”, es hätte möglicherweise Szenen aus dem Zusammenhang gerissen, finde ich unhaltbar: Verhöhnungen, Strafmaßnahmen, sich auf schwächere Menschen draufzusetzen, um deren Bewegungsdrang zu unterbinden, forcierte Stürze, Freiheitsberaubung usw. sind in jedem Zusammenhang inakzeptabel.
Der Vorwurf der Lebenshilfe, das “Team Wallraff” hätte Aufnahmen zurückgehalten für die Quote und hätte damit grob fahrlässig gehandelt, ist schlichtweg zynisch.
Statt nun erschrocken und mit großer Sorgfalt die eigenen Unternehmensstrukturen zu hinterfragen und sich zu ENTSCHULDIGEN, geht die Lebenshilfe in den Gegenangriff.
Grundlegende Änderungen sind nötig: Denn ANGEKÜNDIGTE Kontrollen und das Wegwischen von Vorwürfen haben überhaupt erst zu den dokumentierten Zuständen geführt.

Der Soziologe Erving Goffman untersuchte, welche Auswirkungen totale Institutionen auf die Menschen haben, die in ihnen leben müssen. Wenn es wichtiger ist, Menschen leicht und effektiv zu verwalten – als ihnen ein ihren Bedürfnissen entsprechenden Lebensumfeld zu schaffen. Wenn das Aufbegehren gegen das Negieren ihrer Bedürfnisse die Bewohner*innen nur noch tiefer in die Abhängigkeit der totalen Institution treibt und sie schließlich komplett isoliert von der Gesellschaft sind und jede Hoffnung auf Änderung ihrer Lebenssituation aufgeben müssen. Schließlich bleibt den Bewohner*innen nichts anderes übrig als Unterwerfung und Resignation, was zu schweren Verletzungen des Selbst dieser Menschen führt.
Für Goffman sind totale Institutionen Umfelder, in denen Menschen wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen – wie zum Beispiel Heime, Klöster und Gefängnisse. Er führt aus, dass diese Systeme Gewalt und Missbrauch begünstigen weil sie in sich geschlossen sind und es keine soziale Kontrolle von außen gibt.
Sondereinrichtungen, die ebenfalls geschlossen sind, sind ebenfalls totale Institutionen, wenn ein behinderter Mensch das Heim nicht verlassen und zur Werkstatt nur über den Flur oder Hof laufen oder fahren muss. Oder von Sondereinrichtung zur Sondereinrichtung transportiert wird.
Ein realistischer und häufig stattfindender Lebensweg eines Menschen in Sondereinrichtungen: Ein behindertes Kind kommt in ein Internat, das sich auf dem Gelände der Förderschule befindet, die es besucht. Nach Abschluss der Schule zieht der behinderte Mensch in das angegliederte Wohnheim, macht im ebenfalls zur Einrichtung gehörenden Berufsbildungswerk eine Ausbildung, um dann in der Werkstatt auf dem selben Gelände bis zur Rente zu arbeiten. Um schließlich im benachbarten Altenheim für behinderte Menschen den Rest seines Lebens zu verbringen.
Ein Lebensweg außerhalb der Gesellschaft. Ein Ausbruch aus diesem System: Fast unmöglich ohne Hilfe von Außen.
Ich habe “Sonder- und Pflegeimperien” kennengelernt, in denen genau das stattfindet.

 

Reaktionen aus den sozialen Medien und Blogs

Die Journalistin Christiane Link fordert in ihrem Blogartikel “#TeamWallraff – Was sich ändern muss”:

“Was ich erwartet hätte wäre, dass binnen 24 Stunden eine bundesweite Hotline geschaltet wird, bei der Vorfälle in anderen Lebenshilfe-Einrichtungen anonym gemeldet werden können, bei einer unabhängigen Institution, einem Menschenrechtsanwalt zum Beispiel. Aber dafür müsste man erst einmal einsehen, dass es strukturelle Probleme gibt und nicht zufällig ein halbes Dutzend Mitarbeiter, die aus der Spur sind.”

Aber auch die Lebenshilfe äußert sich:

Auf Leidmedien.de kann man weitere Reaktionen aus den sozialen Medien nachlesen.

 

Mein #Heimexperiment

Ende 2016 kämpfte ich zusammen mit weiteren Behindertenrechtsaktivist*innen um ein gutes Teilhabegesetz. Um darauf aufmerksam zu machen, was es bedeuten kann, wenn man vom Staat ins Heim gezwungen wird, ging ich selber mehrere Tage undercover in ein Behindertenheim und dokumentierte mit versteckter Kamera, was ich alles erlebte. Die Darstellungen in der Wallraff-Reportage erinnerten mich an so manche Erfahrung, die ich in jener Zeit machen musste:

 

Den Mangel an Selbstbestimmung:

  • Für Unternehmungen hatte das Personal keine Zeit.
  • Das Essen musste eine Woche vorher mit den anderen Bewohnern abgestimmt werden: Für alle das selbe Gericht, Sonderwünsche unmöglich.
  • Der Kühlschrank war abgeschlossen, um jeden Joghurt musste man eine*n Pfleger*in bitten, (wenn die gerade Zeit hatten).

Die Eingriffe in die Intimsphäre:

  • Zum Hausflur offen gelassene Badezimmertüren auf denen sich Bewohner und Besucher befanden, während ich auf die Toilette gesetzt wurde.
  • Das Zurückstellen meiner Bedürfnisse: Wenn ich um Hilfe beim Toilettengang bat, musste ich oft lange warten.
  • Ich wurde morgens immer später aus dem Bett geholt als besprochen – lag da, wartend.
  • Ich hatte keine Chance um bestimmte Pfleger zu bitten – auch bei intimen Hilfestellungen.

Ich erlebte auch eine gewisse Art Freiheitsberaubung bei offener Tür. Wir waren zwar alle satt und sauber, aber für Selbstbestimmung gab es keine Zeit und keinen Raum.
Wenn Erwachsene um 20:30 Uhr ins Bett müssen, dann ist das keine Freiheit.
Und noch fataler: Wenn man keinen Einfluß darauf hat, wer einen pflegt, wer einem intim nahe kommt, einen an und auszieht, wäscht.

 

Inklusion stellt die Systemfrage

Geschlossene Systemen machen Willkür und Misshandlung möglich. Ein Struktur, die ausgehebelt werden muss, wie auch Corinna Rüffer von den Grünen fordert:

 

Die Autorin und Bloggerin Marlies Hübner schreibt:

“Die Art und Weise, wie wir mit Hilfsbedürftigen umgehen, öffnet Misshandlungen Tür und Tor. Behinderte Menschen leben abgeschottet in Heimen und arbeiten isoliert in Werkstätten. Pflegebedürftige leben in Pflegeheimen mit festen Besuchszeiten. Was nicht dokumentiert wird, ist nicht nachvollziehbar – als wäre es nie geschehen.
Es gibt nur eine Lösung für Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf: Sie müssen in die Mitte der Gesellschaft. Müssen ein gleichberechtigter Teil davon werden. Sie müssen ein normaler Teil des Lebens sein, sichtbar und wahrnehmbar zwischen Nichtbehinderten leben. Nur so ist ein Abbau von Berührungsängsten und eine Begegnung mit Respekt und auf Augenhöhe möglich. Ja, Pflege zu Hause, egal ob in einer eigenen Wohnung oder in der Familie, ist aufwendiger und teurer, Förderschulen und Werkstätten gegen inklusive Lösungen einzutauschen ebenfalls. Aber das ist die einzige Möglichkeit, diese Menschen nicht auszuschließen.
Bedenken sollte man bei dieser Debatte ebenfalls, dass der allergrößte Teil der Behinderungen nicht angeboren sind, sondern erworben. Nur 4% der Menschen mit einer Behinderung haben diese von Geburt an. Das heißt, ein Mensch bekommt im Laufe seines Lebens durch Krankheit, Unfall oder andere Einflüsse eine Behinderung. Wen es trifft, kann man nicht voraussehen. Umso erschreckender, dass die Situation dieser Menschen derart schlecht ist.”

Es müssen ab sofort dezentrale Strukturen entwickelt werden: Keine “Sonder- und Pflegeimperien”, bei denen Förderschulen, Berufsbildungswerke, Tagesförderstätten, Wohnheime usw. unter einem Dach sind.
Stattdessen kleine Wohngruppen im Stadtinneren, Assistenzen für Menschen mit Unterstützungsbedarf im Alltag (Stichwort “Persönliches Budget”), Inklusionsbetriebe statt Werkstätten und den verbesserten Zugang zum 1. Arbeitsmarkt. Und ein komplett inklusives Schulsystem.

Darüber hinaus braucht es in der Heilpädagogik-Ausbildung die inhaltliche Auseinandersetzung mit “Macht und Machtmissbrauch durch Strukturen” im Bildungsplan, damit die späteren Fachkräfte zur Selbstreflexion in der Lage sind. Auch Supervisionen, also ein kritischer Blick von außen, sowie maßgebliche Mitsprache und Empowerment von Bewohner*innen und Beschäftigten müssen installiert werden.

Das all’ das möglich ist, beweisen wieder einmal die skandinavischen Länder Norwegen und Schweden:
Dort wurde bereits 1985 das zentralisierte, institutionalisiertes Wohlfahrtssystem durch dezentrale Formen der Hilfe ersetzt, die dem Gedanken der Teilhabe verpflichtet sind.

Alle Menschen mit Behinderung, die früher in Heimen wohnten, leben heute in kleinen Wohngruppen oder einer eigenen Wohnung.
Das Recht, so wie nicht-behinderte Mensche zu leben und zu wohnen, ist in diesen Ländern aus fachlicher Sicht bereits beantwortet. Die Umsetzung dieses Rechts ist heute dort in erster Linie eine politische Aufgabe.
Erwachsene mit “geistiger Behinderung” gehen einer regelmäßigen Beschäftigung nach, die deutlich getrennt vom Bereich des Wohnens ist. Sie erhalten dabei Hilfe und persönliche Unterstützung.
Angehörige von behinderten Kindern werden staatlich nach individuellen Bedürfnissen unterstützt, so dass die Kinder Zuhause leben und aufwachsen können.
Für diese Aufgaben wurde in Skandinavien ein vielseitiges und flexibles System errichtet, das soziale, psychologische, pädagogische und medizinische Leistungen umfasst.

 

Auch in Deutschland gibt es Alternativen zu Werkstätten und Wohnheimen

Es ist alles noch recht zaghaft, aber mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland bereits 2009 dazu verpflichtet, die von Wallraff aufgedeckten Formen von Diskriminierung zu verhindern und ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Mit dem sogenannten „Persönlichen Budget“ können behinderte Menschen Leistungen beantragen, um sich ihre Assistenz selbst zu organisieren. Praktische Hilfe dabei gibt es bei Unternehmen wie Assistenz.de.

Eine großartige Ideen ist die (Online-) Plattform für inklusives Wohnen Wohn:sinn: In inklusiven WGs leben Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen. Die Kosten können aus dem persönlichen Budget mitfinanziert werden.

Das Bildungssystem in Deutschland beginnt sich auch für behinderte Kinder langsam zu öffnen. Es ist noch ein weiter Weg, aber Projekte wie Eine Schule für Alle und Inklusionfakten zeigen, wie es gehen kann.
Ich habe in meiner langjährigen Arbeit die Erfahrung gemacht, dass es meist die Vorurteile und fehlende Ressourcen sind, die Inklusion verhindern. Wenn Schulen Inklusion praktisch umsetzen, bestätigen sich jene theoretischen Vorurteile allerdings nicht – und Lehrkräfte und Eltern berichten von Vorteilen für alle Schüler.

Vereine und Projekte wie BIS e.V. aus Berlin, die Hamburger Arbeitsassistenz in Hamburg und ACCESS Integrationsbegleitung aus dem Süden Deutschlands setzen sich für die Qualifizierung, Unterstützung und Vermittlung von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt ein.

 

Was nun passieren muss

Ganz akut und schnellstmöglich müssen wir den Menschen in den Einrichtungen helfen.
Eine häufig gehörte und gelesene Reaktion von Mitarbeitern in Sondereinrichtungen ist:

„Aber unseren Bewohner*innen/Beschäftigten geht es gut. Man darf uns nicht alle über einen Kamm scheren!“

Das mag teilweise zutreffen. Aber anstatt ständig die Einrichtungen zu rechtfertigen und die Strukturen somit zu bestätigen, müssen wir uns mit denen, die in anderen Einrichtungen misshandelt werden, solidarisieren.

Und hier wende ich mich direkt an Mitarbeiter in Sondereinrichtungen: Denn ihr seid vor Ort, ihr könnt direkt auf Missstände aufmerksam machen und in akuten Situationen einschreiten.
Werdet aktiv!

Missstände (auch in den eigenen Einrichtungen) müssen nicht nur der Heimleitung, sondern externen Stellen gemeldet werden: Beratungsstellen wie die vom bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe, Weibernetz, oder Mädchen sicher inklusiv können hierbei helfen.

Projekte wie GETEQ haben Konzepte entwickelt, mit denen Einrichtungen und Werkstätten den Bewohnern ein großes Maß an Mitbestimmung einräumen können.

Ab sofort schauen wir den Wohlfahrtsorganisationen ganz genau auf die Finger. Dabei geht es nicht nur um die Lebenshilfe – sondern um alle Wohlfahrtsorganisationen.
Langfristig muss das Ziel sein, die Inklusion in allen Lebensbereichen in einem Maße voranzutreiben, dass Wohlfahrtsorganisationen ihre Daseinsberechtigung verlieren.
Auch die Verstrickungen der Politik mit der Wohlfahrt müssen endlich öffentlich gemacht werden.

Ein “Weiter so!” darf es nicht geben!

Weg vom Versorgungsgedanken der behinderten Menschen durch Unternehmen und Organisationen – hin zum selbstbestimmten Leben in der Mitte der Gesellschaft.


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(sb)

Fotos: Catamaranfilms

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